Begriff
Zölibat
Der Zölibat ist die Ehelosigkeit „um des Himmelreiches willen“ (Mt 19,12). In der lateinischen Kirche werden die geweihten Amtsträger außer den ständigen Diakonen gewöhnlich aus Männern gewählt, die zölibatär leben und sich ungeteilt dem Herrn widmen wollen; so ist der Zölibat Zeichen des neuen Lebens und des Reiches Gottes (KKK 1579). Er ist nicht vom Wesen des Priestertums gefordert, ihm aber in vielfacher Hinsicht angemessen (PO 16); in den Ostkirchen können verheiratete Männer zu Diakonen und Priestern geweiht werden (KKK 1580), und auch die lateinische Kirche kennt rechtmäßige Ausnahmen.
Weiterlesen