Ist die Eucharistie nur ein Symbol?
Nein. In der Eucharistie ist Christus mit Leib und Blut, Seele und Gottheit wahrhaft, wirklich und substanzhaft gegenwärtig: Nach der Konsekration sind Brot und Wein in Wirklichkeit sein Leib und sein Blut, auch wenn ihre Gestalten bleiben (KKK 1374; 1376). Wer die Kommunion empfängt, hat darum wirkliche Teilhabe an Christus, an seinem hingegebenen Leib und seinem vergossenen Blut. Sein einmaliges Kreuzesopfer wird darin sakramental gegenwärtig, ohne wiederholt zu werden. Das Konzil von Trient hat diesen Glauben der Kirche verbindlich erklärt.
Die Begründung in der Schrift
Die Einsetzungsworte lauten: „Das ist mein Leib“ (Lk 22,19; 1 Kor 11,24). Wer unwürdig isst, „macht sich schuldig am Leib und am Blut des Herrn“, und wer isst, „ohne den Leib zu unterscheiden“, zieht sich das Gericht zu (1 Kor 11,27.29): Paulus misst den Empfang am Leib und Blut des Herrn selbst. Er nennt das gebrochene Brot „Teilhabe am Leib Christi“ (1 Kor 10,16), und Johannes 6 führt die Rede vom Brot des Lebens zur Gabe seines Fleisches für das Leben der Welt.
Der stärkste Einwand
„Tut dies zu meinem Gedächtnis!“ (Lk 22,19) könne heißen, dass Brot und Wein nur an Christi Hingabe erinnern, so wie er sich auch bildlich „die Tür“ nennt (Joh 10,9).
Weitere Fragen und Bibelstellen
Die Stellen im Zusammenhang