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Frage 1 von 75
Einwand → Schriftstelle
Eine Vergegenwärtigung als Opfer klingt wie eine Wiederholung unter anderem Namen. Wenn die Messe wirklich Opfer ist, scheint sie Hebräer 10 zu widersprechen.
Welche Schriftstelle antwortet am unmittelbarsten?
Richtige Auswahl
Joh 6,25–71
Warum
Die katholische Lehre behauptet keine neue Kreuzigung und keinen zweiten Opferakt Christi. „Einmalig“ bezeichnet die Zahl und Vollkommenheit des Kreuzesopfers; „sakramental gegenwärtig“ bezeichnet die Weise, in der die Kirche an diesem einen Opfer teilnimmt. Diese Unterscheidung stammt aus der kirchlichen Synthese von Hebräer, Einsetzungsworten und Opfermahl.
Der Einwand dazu
Eine Vergegenwärtigung als Opfer klingt wie eine Wiederholung unter anderem Namen. Wenn die Messe wirklich Opfer ist, scheint sie Hebräer 10 zu widersprechen.
Ist das Abendmahl eine Erinnerung an ein vergangenes Opfer, oder macht Christus sein einmaliges Opfer im Mahl gegenwärtig, damit die Kirche daran teilhat?
Welche Aussage ist der stärkste Beleg?
Richtige Auswahl
Jesus spricht in Joh 6,50–58 von seinem Fleisch als wahrer Speise und seinem Blut als wahrem Trank. Die Reaktion seiner Hörer macht eine realistische Lesart plausibel, ohne dass Joh 6 allein die gesamte Eucharistielehre beweist.
Warum
Die argumentative Kraft von Joh 6 entsteht aus dem Zusammenhang. Jesus verbindet das Brot mit seinem Fleisch für das Leben der Welt. Als die Hörer fragen, wie er ihnen sein Fleisch zu essen geben könne, folgt keine nachträgliche Auflösung ins bloß Bildhafte. Mit „Amen, amen“ wiederholt und erweitert Jesus die Aussage: Fleisch essen und Blut trinken gehören zum Leben. In Joh 6,54–58 spricht der Text von wahrer Speise und wahrem Trank und wiederholt das Verb τρώγω. Darauf nennen viele Jünger die Rede hart und gehen weg (Joh 6,60.66). Jesus nimmt die Aussage nicht zurück, sondern fragt die Zwölf, ob auch sie gehen wollen (Joh 6,67). Das ist ein starkes erzählerisches Argument für die katholische Lesart. Der Text sagt jedoch nicht ausdrücklich, dass jeder Weggang ausschließlich aus einem eucharistisch-realistischen Verständnis entstand. Joh 6 ist außerdem kein Einsetzungsbericht und nennt weder die liturgische Feier der Eucharistie noch die Messe als Opfer. Sein volles Gewicht gewinnt der Abschnitt zusammen mit den Einsetzungsberichten und der paulinischen Lehre von der Teilhabe an Leib und Blut Christi.
Der Einwand dazu
Eine Vergegenwärtigung als Opfer klingt wie eine Wiederholung unter anderem Namen. Wenn die Messe wirklich Opfer ist, scheint sie Hebräer 10 zu widersprechen.
Die Eucharistie ist das Gedächtnis des einen Opfers Christi. In diesem Mahl gibt Christus sich als wahre Speise und wahrer Trank; sein einmaliges Kreuzesopfer wird sakramental gegenwärtig, ohne wiederholt zu werden.
Die Schritte mit den Pfeiltasten in ihre argumentative Reihenfolge bringen.
Die biblischen Bezüge setzen bei Jesu Worten über das Brot des Lebens und sein Fleisch und Blut ein. In den Einsetzungsberichten identifiziert Jesus Brot und Wein mit seinem Leib und Blut und verbindet den Kelch mit seinem für viele vergossenen Blut. Paulus spricht von Teilhabe am Leib und Blut Christi und vergleicht den Tisch des Herrn mit den Opfermahlzeiten Israels. Die Pascha- und Manna-Typologie, Melchisedeks Priestertum, Maleachis Verheißung eines reinen Opfers unter den Völkern und der Hebräerbrief über das eine Opfer führen zusammen zu einer katholischen Synthese: Die Eucharistie ist das Opfermahl des neuen Bundes, in dem das eine Opfer Christi sakramental gegenwärtig wird.
Der Einwand dazu
Eine Vergegenwärtigung als Opfer klingt wie eine Wiederholung unter anderem Namen. Wenn die Messe wirklich Opfer ist, scheint sie Hebräer 10 zu widersprechen.
Jesus spricht in Joh 6,50–58 von seinem Fleisch als wahrer Speise und seinem Blut als wahrem Trank. Die Reaktion seiner Hörer macht eine realistische Lesart plausibel, ohne dass Joh 6 allein die gesamte Eucharistielehre beweist.
Welche Bibelstelle gehört zu dieser Aussage?
Richtige Auswahl
Joh 6,25–71
Warum
Die katholische Lesart nimmt diesen Einwand ernst. „Geist“ bedeutet im Johannesevangelium nicht automatisch „bloß symbolisch“. Joh 6,63 kann den Gegensatz zwischen übernatürlichem Verstehen und rein menschlichem Verstehen bezeichnen; die Aussage muss Jesu zuvor genannte Gabe seines Fleisches für das Leben der Welt nicht entwerten. Zugleich entscheidet τρώγω die Frage nicht als isoliertes Einzelwort. Entscheidend ist die Verbindung von Einwand, feierlicher Antwort, Fleisch und Blut, wahrer Speise und wahrem Trank sowie dem Weggang vieler Jünger. Jesus bietet keine nachträgliche symbolische Auflösung an, sondern fragt die Zwölf nach ihrer Treue. Joh 6 allein beweist weder die gesamte Eucharistielehre noch die Transsubstantiation; zusammen mit den Einsetzungsberichten und 1 Kor 10–11 bildet der Abschnitt eine starke biblische Grundlage für die katholische Überzeugung von der Realpräsenz.
Der Einwand dazu
Eine Vergegenwärtigung als Opfer klingt wie eine Wiederholung unter anderem Namen. Wenn die Messe wirklich Opfer ist, scheint sie Hebräer 10 zu widersprechen.
Maria wird geehrt, obwohl die Anbetung allein Gott zusteht.
Welche Schriftstelle antwortet am unmittelbarsten?
Richtige Auswahl
Lk 1,28
Warum
Der katholische Glaube unterscheidet zwischen Anbetung und Verehrung. Anbetung gebührt Gott allein. Maria wird wegen Gottes Gnade und ihres einzigartigen Dienstes geehrt.
Der Einwand dazu
Maria wird geehrt, obwohl die Anbetung allein Gott zusteht.
Warum nimmt Maria im katholischen Glauben einen so besonderen Platz ein?
Welche Aussage ist der stärkste Beleg?
Richtige Auswahl
Lukas nennt Maria in besonderer Weise begnadet, gesegnet unter den Frauen und Mutter des Herrn. Maria selbst sagt: Alle Generationen werden sie seligpreisen.
Warum
Die besondere Stellung Marias beginnt im biblischen Text selbst. Sie ist nicht erst durch eine spätere religiöse Entwicklung entstanden. Lk 1,43 unterstützt die Lehre von der göttlichen Mutterschaft, wenn die Stelle mit dem neutestamentlichen Bekenntnis zur göttlichen Identität Christi gelesen wird; für sich allein ist sie keine vollständige christologische Definition.
Der Einwand dazu
Maria wird geehrt, obwohl die Anbetung allein Gott zusteht.
Die Bibel nennt Maria gesegnet, die Mutter des Herrn und eine Frau mit besonderer heilsgeschichtlicher Stellung. Die katholische Verehrung Marias gründet auf diesen biblischen Aussagen, den typologischen Bezügen und der apostolischen Tradition. Sie bleibt von der Anbetung Gottes unterschieden.
Die Schritte mit den Pfeiltasten in ihre argumentative Reihenfolge bringen.
Maria empfängt Gottes Gnade, trägt den menschgewordenen Sohn Gottes und steht in den Evangelien an entscheidenden Stationen seines Lebens. Die katholische Kirche ehrt sie als Mutter Gottes, als bleibendes Zeichen der Kirche und als Fürsprecherin. Die Lehren von ihrer immerwährenden Jungfräulichkeit, ihrer unbefleckten Empfängnis und ihrer Aufnahme in den Himmel werden als verbindliche katholische Dogmen verstanden. Ihre biblische Grundlage liegt in mehreren miteinander verbundenen biblischen Aussagen und Bezügen, nicht in einem einzelnen Beweisvers.
Der Einwand dazu
Maria wird geehrt, obwohl die Anbetung allein Gott zusteht.
Lukas nennt Maria in besonderer Weise begnadet, gesegnet unter den Frauen und Mutter des Herrn. Maria selbst sagt: Alle Generationen werden sie seligpreisen.
Welche Bibelstelle gehört zu dieser Aussage?
Richtige Auswahl
Lk 1,28
Warum
Der katholische Glaube unterscheidet zwischen Anbetung und Verehrung. Anbetung gebührt Gott allein. Maria wird wegen Gottes Gnade und ihres einzigartigen Dienstes geehrt.
Der Einwand dazu
Maria wird geehrt, obwohl die Anbetung allein Gott zusteht.
1 Tim 2,5 sagt ausdrücklich, dass es nur einen Mittler gibt.
Welche Schriftstelle antwortet am unmittelbarsten?
Richtige Auswahl
1 Tim 2,1
Warum
Christus ist der einzige Mittler, der aus eigener Macht erlöst und zwischen Gott und Mensch versöhnt. Die Fürbitte anderer wirkt katholisch verstanden nur durch Teilnahme an seinem Werk.
Der Einwand dazu
1 Tim 2,5 sagt ausdrücklich, dass es nur einen Mittler gibt.
Wie kann die Fürbitte der Heiligen mit der Aussage vereinbar sein, dass Christus der eine Mittler ist?
Welche Aussage ist der stärkste Beleg?
Richtige Auswahl
Paulus fordert Fürbitten und nennt Christus den einen Mittler zwischen Gott und den Menschen.
Warum
Wenn jede nachgeordnete Fürbitte Christi Mittlerschaft ausschlösse, dürfte Paulus keine Fürbitte anordnen. Der Text unterscheidet vielmehr zwischen Christi einzigartiger Erlösung und der Fürbitte von Christen.
Der Einwand dazu
1 Tim 2,5 sagt ausdrücklich, dass es nur einen Mittler gibt.
Die Bibel fordert Christen zur Fürbitte auf, beschreibt Gebete vor Gott in der himmlischen Welt und bezeugt das Leben der Gerechten bei Gott. Die katholische Anrufung der Heiligen versteht sich als Teilnahme an Christi einziger Mittlerschaft.
Die Schritte mit den Pfeiltasten in ihre argumentative Reihenfolge bringen.
Christus ist der einzige Erlöser und Mittler aus eigener Vollmacht. Die Fürbitte der Christen auf Erden und der Heiligen im Himmel erhält ihre Wirksamkeit von ihm. Die Heiligen ersetzen Christus nicht; sie leben in Gott und bitten in seiner Gegenwart.
Der Einwand dazu
1 Tim 2,5 sagt ausdrücklich, dass es nur einen Mittler gibt.
Paulus fordert Fürbitten und nennt Christus den einen Mittler zwischen Gott und den Menschen.
Welche Bibelstelle gehört zu dieser Aussage?
Richtige Auswahl
1 Tim 2,1
Warum
Christus ist der einzige Mittler, der aus eigener Macht erlöst und zwischen Gott und Mensch versöhnt. Die Fürbitte anderer wirkt katholisch verstanden nur durch Teilnahme an seinem Werk.
Der Einwand dazu
1 Tim 2,5 sagt ausdrücklich, dass es nur einen Mittler gibt.
Welche Schriftstelle antwortet am unmittelbarsten?
Richtige Auswahl
Mt 16,18–19
Warum
Name und spätere Amtsbezeichnung stehen nicht wörtlich in der Schrift. Die Schrift bezeugt jedoch einen besonderen Dienst Petri. Die katholische Kirche folgert aus der apostolischen Sendung und ihrer Auslegung, dass dieser Dienst in den römischen Bischöfen fortbesteht. Diese Folgerung darf als kirchliche Lehre benannt werden, nicht als wörtlicher Einzelbeleg.
Hat Christus Petrus einen dauerhaften Leitungsdienst gegeben, oder war Petrus nur ein Apostel unter vielen?
Welche Aussage ist der stärkste Beleg?
Richtige Auswahl
Jesus nennt Simon Petrus und verbindet den Namen mit dem Felsen, auf dem er seine Kirche baut (Mt 16,18). Petrus empfängt die Schlüssel des Himmelreichs sowie die Vollmacht des Bindens und Lösens (Mt 16,19).
Warum
Die Benennung Simons als Petrus, der Fels, der Bau der Kirche, die Schlüssel und das Binden und Lösen stehen in einer verbundenen Szene. Die exegetische Frage, ob der Fels Petrus, sein Bekenntnis oder Christus bezeichnet, bleibt bestehen; aus dieser Stelle allein folgt nicht jede spätere Lehre über das Papstamt.
Jesus gibt Petrus einen besonderen Dienst der Einheit und Leitung. Die katholische Kirche versteht diesen Dienst als fortlebend in den Bischöfen von Rom. Der Papst ist Stellvertreter Christi, nicht Ersatz Christi.
Die Schritte mit den Pfeiltasten in ihre argumentative Reihenfolge bringen.
1Der auferstandene Christus überträgt Petrus den Hirtenauftrag für Lämmer und Schafe (Joh 21,15–17).
2Jesus betet in besonderer Weise für Petrus und beauftragt ihn, seine Brüder zu stärken (Lk 22,31–32).
3Jes 22,20–22 liefert den typologischen Hintergrund eines Amtsverwalters mit dem Schlüssel des Hauses David.
4Jesus nennt Simon Petrus und verbindet den Namen mit dem Felsen, auf dem er seine Kirche baut (Mt 16,18). Petrus empfängt die Schlüssel des Himmelreichs sowie die Vollmacht des Bindens und Lösens (Mt 16,19).
Name und spätere Amtsbezeichnung stehen nicht wörtlich in der Schrift. Die Schrift bezeugt jedoch einen besonderen Dienst Petri. Die katholische Kirche folgert aus der apostolischen Sendung und ihrer Auslegung, dass dieser Dienst in den römischen Bischöfen fortbesteht. Diese Folgerung darf als kirchliche Lehre benannt werden, nicht als wörtlicher Einzelbeleg.
Jesus nennt Simon Petrus und verbindet den Namen mit dem Felsen, auf dem er seine Kirche baut (Mt 16,18). Petrus empfängt die Schlüssel des Himmelreichs sowie die Vollmacht des Bindens und Lösens (Mt 16,19).
Welche Bibelstelle gehört zu dieser Aussage?
Richtige Auswahl
Mt 16,18–19
Warum
Name und spätere Amtsbezeichnung stehen nicht wörtlich in der Schrift. Die Schrift bezeugt jedoch einen besonderen Dienst Petri. Die katholische Kirche folgert aus der apostolischen Sendung und ihrer Auslegung, dass dieser Dienst in den römischen Bischöfen fortbesteht. Diese Folgerung darf als kirchliche Lehre benannt werden, nicht als wörtlicher Einzelbeleg.
Nur Christus regiert die unsichtbare Kirche; menschliche Lehrgewalt bindet das Gewissen.
Welche Schriftstelle antwortet am unmittelbarsten?
Richtige Auswahl
Mt 18,17–18
Warum
Das Neue Testament beschreibt eine sichtbare Gemeinschaft, der Fragen vorgelegt werden und die verbindlich entscheidet. Das kirchliche Lehramt steht dabei nicht über der Schrift, sondern dient ihrer Bewahrung und Auslegung.
Der Einwand dazu
Nur Christus regiert die unsichtbare Kirche; menschliche Lehrgewalt bindet das Gewissen.
Ist die Kirche nur eine unsichtbare Gemeinschaft der Glaubenden, oder hat Christus ihr eine sichtbare, lehrende Gestalt gegeben?
Welche Aussage ist der stärkste Beleg?
Richtige Auswahl
Ein Konflikt soll der Kirche vorgetragen werden (Mt 18,17–18).
Warum
Die Aufforderung, einen Konflikt der Kirche vorzutragen, setzt eine ansprechbare Gemeinschaft voraus. Das Binden und Lösen überträgt ihr zugleich verbindliche Verantwortung. Ein vollständiges Verfassungsmodell der späteren Kirche entwirft die Stelle nicht.
Der Einwand dazu
Nur Christus regiert die unsichtbare Kirche; menschliche Lehrgewalt bindet das Gewissen.
Das Neue Testament kennt eine erkennbare Gemeinschaft mit Entscheidungs- und Sendungsgewalt. Die katholische Kirche versteht diese sichtbare und geistliche Wirklichkeit als Kirche mit verbindlichem Lehramt.
Die Schritte mit den Pfeiltasten in ihre argumentative Reihenfolge bringen.
1In Apg 15 beraten Apostel und Älteste einen konkreten Lehrstreit. Die Entscheidung wird als gemeinsamer Beschluss unter dem Wirken des Heiligen Geistes weitergegeben.
2Die Kirche wird als Säule und Fundament der Wahrheit bezeichnet (1 Tim 3,15).
3Die Gesandten Christi handeln in seiner Sendungsautorität (Lk 10,16).
4Ein Konflikt soll der Kirche vorgetragen werden (Mt 18,17–18).
Das Neue Testament beschreibt eine sichtbare Gemeinschaft, der Fragen vorgelegt werden und die verbindlich entscheidet. Das kirchliche Lehramt steht dabei nicht über der Schrift, sondern dient ihrer Bewahrung und Auslegung.
Der Einwand dazu
Nur Christus regiert die unsichtbare Kirche; menschliche Lehrgewalt bindet das Gewissen.
Ein Konflikt soll der Kirche vorgetragen werden (Mt 18,17–18).
Welche Bibelstelle gehört zu dieser Aussage?
Richtige Auswahl
Mt 18,17–18
Warum
Das Neue Testament beschreibt eine sichtbare Gemeinschaft, der Fragen vorgelegt werden und die verbindlich entscheidet. Das kirchliche Lehramt steht dabei nicht über der Schrift, sondern dient ihrer Bewahrung und Auslegung.
Der Einwand dazu
Nur Christus regiert die unsichtbare Kirche; menschliche Lehrgewalt bindet das Gewissen.
Die Schrift ist die einzige unfehlbare Regel; mündliche Traditionen sind nur verbindlich, wenn sie der Schrift entsprechen.
Welche Schriftstelle antwortet am unmittelbarsten?
Richtige Auswahl
2 Thess 2,15
Warum
Die reformatorische Position nimmt die Schrift als letzte Instanz und verwirft nicht jede Tradition. Die katholische Antwort verweist darauf, dass das Neue Testament selbst mündliche Überlieferung erwähnt. Das Verhältnis von Schrift, Tradition und Lehramt entscheidet sich nicht an einem Einzelvers, sondern am Zeugnis der ganzen Schrift und an der Lehre der Kirche.
Der Einwand dazu
Die Schrift ist die einzige unfehlbare Regel; mündliche Traditionen sind nur verbindlich, wenn sie der Schrift entsprechen.
Ist die Bibel die einzige Regel des Glaubens, oder gehört eine verbindliche apostolische Tradition daneben?
Welche Aussage ist der stärkste Beleg?
Richtige Auswahl
Paulus fordert, an mündlichen und schriftlichen Überlieferungen festzuhalten (2 Thess 2,15).
Warum
Paulus nennt ausdrücklich mündliche und schriftliche Überlieferungen, an denen die Gemeinde festhalten soll. Der Vers belegt beide Weisen der Weitergabe, erstellt aber kein Verzeichnis sämtlicher apostolischer Traditionen.
Der Einwand dazu
Die Schrift ist die einzige unfehlbare Regel; mündliche Traditionen sind nur verbindlich, wenn sie der Schrift entsprechen.
Die apostolische Überlieferung wird schriftlich und mündlich weitergegeben. Nach katholischer Lehre fließen Schrift und Tradition aus derselben göttlichen Quelle; das Lehramt dient beiden.
Die Schritte mit den Pfeiltasten in ihre argumentative Reihenfolge bringen.
1Die Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich für Lehre und Leben (2 Tim 3,16).
2Die Weitergabe erfolgt über zuverlässige Menschen an weitere Lehrer (2 Tim 2,2).
3Er lobt die Gemeinde für das Festhalten an übergebenen Überlieferungen (1 Kor 11,2).
4Paulus fordert, an mündlichen und schriftlichen Überlieferungen festzuhalten (2 Thess 2,15).
Die reformatorische Position nimmt die Schrift als letzte Instanz und verwirft nicht jede Tradition. Die katholische Antwort verweist darauf, dass das Neue Testament selbst mündliche Überlieferung erwähnt. Das Verhältnis von Schrift, Tradition und Lehramt entscheidet sich nicht an einem Einzelvers, sondern am Zeugnis der ganzen Schrift und an der Lehre der Kirche.
Der Einwand dazu
Die Schrift ist die einzige unfehlbare Regel; mündliche Traditionen sind nur verbindlich, wenn sie der Schrift entsprechen.
Paulus fordert, an mündlichen und schriftlichen Überlieferungen festzuhalten (2 Thess 2,15).
Welche Bibelstelle gehört zu dieser Aussage?
Richtige Auswahl
2 Thess 2,15
Warum
Die reformatorische Position nimmt die Schrift als letzte Instanz und verwirft nicht jede Tradition. Die katholische Antwort verweist darauf, dass das Neue Testament selbst mündliche Überlieferung erwähnt. Das Verhältnis von Schrift, Tradition und Lehramt entscheidet sich nicht an einem Einzelvers, sondern am Zeugnis der ganzen Schrift und an der Lehre der Kirche.
Der Einwand dazu
Die Schrift ist die einzige unfehlbare Regel; mündliche Traditionen sind nur verbindlich, wenn sie der Schrift entsprechen.
Welche Schriftstelle antwortet am unmittelbarsten?
Richtige Auswahl
Jak 2,14
Warum
Katholische Lehre versteht gute Werke nicht als Leistung, mit der ein Mensch das Heil kauft. Die erste Gnade bleibt unverdient; der Glaube selbst ist Gnade. Zugleich beschreibt die Schrift einen Glauben, der durch Liebe wirkt, und einen Glauben ohne Werke als tot. Lutherische und katholische Lehre konvergieren darin, dass ein lebendiger Glaube Frucht trägt, unterscheiden sich aber in der theologischen Beschreibung von Rechtfertigung und Heiligung.
Ist der Mensch allein durch den Glauben gerechtfertigt, oder gehören Werke zur gelebten Antwort des Glaubens?
Welche Aussage ist der stärkste Beleg?
Richtige Auswahl
Jakobus fragt nach einem Glauben, dem Werke fehlen, und nennt einen solchen Glauben tot (Jak 2,14–17).
Warum
Jakobus fragt nach einem Glauben, dem Werke fehlen, und nennt ihn tot. Gemeint ist ein nur behaupteter Glaube; gnadengetragene Werke werden dadurch nicht zu einer unabhängigen Leistung neben der Gnade.
Der Anfang des Heils ist unverdiente Gnade. Der Glaube ist in der Liebe tätig; gute Werke sind Früchte der Gnade und kein Kaufpreis des Heils. Die Gemeinsame Erklärung von 1999 dokumentiert einen Konsens in Grundwahrheiten zwischen Lutheranern und Katholiken, hebt die verbleibenden Unterschiede aber nicht auf.
Die Schritte mit den Pfeiltasten in ihre argumentative Reihenfolge bringen.
1Trient, KKK und GE 1999 formulieren daraus unterschiedliche, teils konvergierende Lehrakzente.
2Phil 2,12–13 hält menschliches Wirken und Gottes Wirken zusammen.
3Jesus und Paulus verbinden das Gericht mit den Werken der Liebe und den Taten (Mt 25,31–46; Röm 2,6–7).
4Paulus spricht vom Glauben, der durch die Liebe wirkt (Gal 5,6). Glaube ohne Liebe ist nichts (1 Kor 13,2).
5Glaube und Werke wirken zusammen; Jakobus sagt ausdrücklich „nicht allein durch den Glauben“ (Jak 2,22.24).
6Jakobus fragt nach einem Glauben, dem Werke fehlen, und nennt einen solchen Glauben tot (Jak 2,14–17).
Katholische Lehre versteht gute Werke nicht als Leistung, mit der ein Mensch das Heil kauft. Die erste Gnade bleibt unverdient; der Glaube selbst ist Gnade. Zugleich beschreibt die Schrift einen Glauben, der durch Liebe wirkt, und einen Glauben ohne Werke als tot. Lutherische und katholische Lehre konvergieren darin, dass ein lebendiger Glaube Frucht trägt, unterscheiden sich aber in der theologischen Beschreibung von Rechtfertigung und Heiligung.
Jakobus fragt nach einem Glauben, dem Werke fehlen, und nennt einen solchen Glauben tot (Jak 2,14–17).
Welche Bibelstelle gehört zu dieser Aussage?
Richtige Auswahl
Jak 2,14
Warum
Katholische Lehre versteht gute Werke nicht als Leistung, mit der ein Mensch das Heil kauft. Die erste Gnade bleibt unverdient; der Glaube selbst ist Gnade. Zugleich beschreibt die Schrift einen Glauben, der durch Liebe wirkt, und einen Glauben ohne Werke als tot. Lutherische und katholische Lehre konvergieren darin, dass ein lebendiger Glaube Frucht trägt, unterscheiden sich aber in der theologischen Beschreibung von Rechtfertigung und Heiligung.
Das Neue Testament verbindet die Taufe mit Rettung, Vergebung, Wiedergeburt, dem Heiligen Geist und der Eingliederung in Christi Tod und Auferstehung. Die Kindertaufe wird aus Gottes Bund, der Beschneidung und der Aufnahme ganzer Haushalte begründet, ohne dass ein Vers ausdrücklich ein getauftes Kleinkind nennt.
Die Schritte mit den Pfeiltasten in ihre argumentative Reihenfolge bringen.
1Beschneidung und Taufe: Zugehörigkeit zum Bund und Eingliederung in Christus
Viele Christen verstehen die Vergebung als unmittelbare Beziehung zwischen Gott und dem Sünder. Ein menschlicher Vermittler könne dabei den Vorrang Christi verdunkeln.
Welche Schriftstelle antwortet am unmittelbarsten?
Richtige Auswahl
Joh 20,21–23
Warum
Die katholische Lehre setzt den Priester nicht an die Stelle Christi. Christus ist der Handelnde und die Quelle der Vergebung. Der Priester ist Werkzeug des sakramentalen Dienstes, den Christus seiner Kirche anvertraut hat.
Der Einwand dazu
Viele Christen verstehen die Vergebung als unmittelbare Beziehung zwischen Gott und dem Sünder. Ein menschlicher Vermittler könne dabei den Vorrang Christi verdunkeln.
Warum braucht es die Beichte, wenn Gott Sünden vergibt?
Welche Aussage ist der stärkste Beleg?
Richtige Auswahl
Jesus sendet die Apostel im Heiligen Geist und verbindet ihren Auftrag ausdrücklich mit dem Vergeben und Behalten von Sünden.
Warum
Wer Sünden behalten oder vergeben soll, braucht Kenntnis davon, worum es geht. Daraus ergibt sich eine Vollmacht, die über die bloße Mitteilung einer bereits unabhängig feststehenden Vergebung hinausgeht.
Der Einwand dazu
Viele Christen verstehen die Vergebung als unmittelbare Beziehung zwischen Gott und dem Sünder. Ein menschlicher Vermittler könne dabei den Vorrang Christi verdunkeln.
Christus gibt den Aposteln im Heiligen Geist den Auftrag und die Vollmacht, Sünden zu vergeben und zu behalten. Die katholische Kirche versteht die sakramentale Beichte als den von Christus eingesetzten Weg, auf dem Gott durch den Dienst des Priesters Versöhnung schenkt.
Die Schritte mit den Pfeiltasten in ihre argumentative Reihenfolge bringen.
1Dienst der Versöhnung
2Binden und Lösen
3Christus sendet mit Vollmacht zur Sündenvergebung
Gott vergibt durch Christus. Im Bußsakrament handelt Christus durch den Priester; der Priester vergibt nicht aus eigener Macht.
Der Einwand dazu
Viele Christen verstehen die Vergebung als unmittelbare Beziehung zwischen Gott und dem Sünder. Ein menschlicher Vermittler könne dabei den Vorrang Christi verdunkeln.
Jesus sendet die Apostel im Heiligen Geist und verbindet ihren Auftrag ausdrücklich mit dem Vergeben und Behalten von Sünden.
Welche Bibelstelle gehört zu dieser Aussage?
Richtige Auswahl
Joh 20,21–23
Warum
Das bestreitet die katholische Lehre nicht. Die Vollmacht stammt von Christus; Gott vergibt durch den von Christus eingesetzten sakramentalen Dienst.
Der Einwand dazu
Viele Christen verstehen die Vergebung als unmittelbare Beziehung zwischen Gott und dem Sünder. Ein menschlicher Vermittler könne dabei den Vorrang Christi verdunkeln.
Die Bibel verbindet wiederholt sichtbare Zeichen, göttliche Verheißung, wirkende Gnade und apostolischen beziehungsweise kirchlichen Dienst. Die sieben Sakramente sind eine katholische Synthese mehrerer biblischer Bezüge; die Schrift enthält keine einzelne inspirierte Liste mit der Überschrift „sieben Sakramente“.
Die Schritte mit den Pfeiltasten in ihre argumentative Reihenfolge bringen.
Die Taufe verbindet Wasser mit Rettung, Vergebung, Wiedergeburt, Geist und Eingliederung in Christi Tod und Auferstehung.
Welche Bibelstelle gehört zu dieser Aussage?
Richtige Auswahl
1 Petr 3,20–21
Warum
Persönliches Bekenntnis gehört zur christlichen Antwort. Die genannten Texte schreiben der Taufe darüber hinaus eine rettende und eingliedernde Bedeutung zu.
Der Einwand dazu
Die sieben Sakramente seien entweder vollständig in einem einzelnen Bibelvers aufgezählt oder bloß nachträgliche kirchliche Erfindungen.
Ein allgemeines Priestertum bedeute, dass es keinen geordneten apostolischen Dienst geben könne.
Welche Schriftstelle antwortet am unmittelbarsten?
Richtige Auswahl
Apg 1,20–26
Warum
Alle Getauften haben Anteil am allgemeinen Priestertum; das Amtspriestertum dient der Kirche in besonderer Weise und ersetzt weder Christus noch die Berufung der Getauften.
Der Einwand dazu
Ein allgemeines Priestertum bedeute, dass es keinen geordneten apostolischen Dienst geben könne.
Das Neue Testament zeigt einen bleibenden apostolischen Dienst mit eingesetzten Ältesten, übertragenem Amt und Handauflegung. Die katholische Lehre von Weihe und dreifachem Amt ist eine kirchliche Synthese dieser biblischen Befunde, kein einzelner vollständiger Beweisvers.
Die Schritte mit den Pfeiltasten in ihre argumentative Reihenfolge bringen.
Alle Getauften haben Anteil am allgemeinen Priestertum; das Amtspriestertum dient der Kirche in besonderer Weise und ersetzt weder Christus noch die Berufung der Getauften.
Der Einwand dazu
Ein allgemeines Priestertum bedeute, dass es keinen geordneten apostolischen Dienst geben könne.
Warum folgt auf die Taufe ein weiteres Sakrament des Heiligen Geistes?
Welche Aussage ist der stärkste Beleg?
Richtige Auswahl
Die bereits Getauften in Samarien empfangen den Heiligen Geist im Zusammenhang mit dem Gebet und der Handauflegung der Apostel.
Warum
Die Erzählung unterscheidet Taufe und apostolische Geistgabe. Daraus ergibt sich eine biblische Grundlage für ein zweites, mit dem apostolischen Dienst verbundenes Sakrament.
Der Einwand dazu
Die Firmung sei nur eine spätere religiöse Feier ohne biblische Grundlage.
Das Neue Testament unterscheidet die Taufe von einer apostolischen Handauflegung, durch die Getaufte den Heiligen Geist empfangen. Die katholische Firmung ist die kirchliche Ausformung dieses biblischen Zusammenhangs.
Die Schritte mit den Pfeiltasten in ihre argumentative Reihenfolge bringen.
1Taufen und Handauflegung als unterscheidbare Grundlagen
Die bereits Getauften in Samarien empfangen den Heiligen Geist im Zusammenhang mit dem Gebet und der Handauflegung der Apostel.
Welche Bibelstelle gehört zu dieser Aussage?
Richtige Auswahl
Apg 8,14–17
Warum
Eine einmalige heilsgeschichtliche Situation ist möglich. Die klare Unterscheidung von Taufe und Handauflegung bleibt dennoch eine tragende biblische Grundlage.
Der Einwand dazu
Die Firmung sei nur eine spätere religiöse Feier ohne biblische Grundlage.
Jakobus verbindet Krankheit mit dem Herbeirufen der Presbyter, dem Gebet, der Salbung mit Öl im Namen des Herrn, der Aufrichtung und der Vergebung.
Welche Bibelstelle gehört zu dieser Aussage?
Richtige Auswahl
Jak 5,14–15
Warum
Öl konnte eine praktische Bedeutung haben. Jakobus verbindet es jedoch ausdrücklich mit Gebet, dem Namen des Herrn, Aufrichtung und Vergebung. Die Handlung ist daher nicht auf Medizin reduzierbar.
Der Einwand dazu
Die Krankensalbung sei entweder eine Garantie körperlicher Heilung oder bloß eine private Geste ohne kirchlichen Dienst.
Jesus führt die Ehe auf die Schöpfungsordnung zurück und bestätigt ihre von Gott gegebene Einheit und Unauflöslichkeit. Paulus verbindet die eheliche Einheit mit dem Geheimnis Christi und der Kirche; die katholische sakramentale Deutung ist eine Synthese dieser biblischen Bezüge.
Die Schritte mit den Pfeiltasten in ihre argumentative Reihenfolge bringen.
Gibt es nach dem Tod eine Reinigung, für die Gebet sinnvoll ist?
Welche Aussage ist der stärkste Beleg?
Richtige Auswahl
Der Text schildert Gebet und eine Sühnehandlung für Verstorbene im Blick auf ihre Sünde und ihre Auferstehung.
Warum
Gebet für Verstorbene setzt voraus, dass ihr Zustand nach dem Tod nicht durch eine zweite Bekehrung verändert wird, aber Fürbitte dennoch sinnvoll sein kann.
Der Einwand dazu
Die katholische Lehre behaupte eine zweite Bekehrungsmöglichkeit nach dem Tod oder einen käuflichen Weg in den Himmel.
2 Makk 12 schildert Gebet und Sühnehandlung für Verstorbene im Zusammenhang mit Sünde. 1 Kor 3 beschreibt einen Menschen, der gerettet wird, während sein Werk brennt und Verlust entsteht. Die katholische Lehre vom Fegefeuer ist eine kumulative Deutung der Reinigung der Geretteten.
Die Schritte mit den Pfeiltasten in ihre argumentative Reihenfolge bringen.
Einmal gerettet, immer gerettet: Ein wahrhaft Wiedergeborener kann nicht endgültig verloren gehen.
Welche Schriftstelle antwortet am unmittelbarsten?
Richtige Auswahl
1 Joh 5,16–17
Warum
Die katholische Lesart nimmt die Warnungen an Glaubende und die Unterscheidung in 1 Joh 5 ernst. Reformierte und calvinistische Bekenntnisse lesen dieselben Warnungen im Rahmen der Beharrung der Heiligen. Arminianische und wesleyanische Traditionen bejahen einen möglichen Heilsverlust. Beide Seiten müssen ihre konfessionelle Deutung als Deutung kenntlich machen; keine der angeführten Einzelstellen entscheidet die gesamte Debatte allein.
Der Einwand dazu
Einmal gerettet, immer gerettet: Ein wahrhaft Wiedergeborener kann nicht endgültig verloren gehen.
Kann ein Christ sein Heil verlieren, und was unterscheidet schwere von leichter Sünde?
Welche Aussage ist der stärkste Beleg?
Richtige Auswahl
Johannes unterscheidet Sünde zum Tod und Sünde nicht zum Tod (1 Joh 5,16–17).
Warum
Johannes unterscheidet ausdrücklich zwischen Sünde zum Tod und Sünde nicht zum Tod. Die spätere dreifache katholische Bestimmung der Todsünde ist eine dogmatische Synthese und wird in diesen Versen nicht vollständig aufgelistet.
Der Einwand dazu
Einmal gerettet, immer gerettet: Ein wahrhaft Wiedergeborener kann nicht endgültig verloren gehen.
1 Joh 5,16–17 unterscheidet Sünde „zum Tod“ und Sünde „nicht zum Tod“. Die katholische Kirche verbindet diese Aussage mit weiteren Schriftstellen und unterscheidet Todsünde und lässliche Sünde. Eine Todsünde zerstört die heiligmachende Gnade; der Getaufte kann das Heil verlieren und durch Buße wiedererlangen.
Die Schritte mit den Pfeiltasten in ihre argumentative Reihenfolge bringen.
1Paulus schließt sich selbst in die Warnung vor dem Verworfenwerden ein (1 Kor 9,27).
2Warnungen an Glaubende rufen zu Demut und Wachsamkeit auf (Röm 11,20–22; 1 Kor 10,12).
3Paulus nennt Lebensweisen, die das Erbe des Reiches Gottes ausschließen (Gal 5,19–21).
4Das Bild vom Weinstock enthält Reben, die abgeschnitten und verbrannt werden (Joh 15,1–6).
5Johannes unterscheidet Sünde zum Tod und Sünde nicht zum Tod (1 Joh 5,16–17).
Die katholische Lesart nimmt die Warnungen an Glaubende und die Unterscheidung in 1 Joh 5 ernst. Reformierte und calvinistische Bekenntnisse lesen dieselben Warnungen im Rahmen der Beharrung der Heiligen. Arminianische und wesleyanische Traditionen bejahen einen möglichen Heilsverlust. Beide Seiten müssen ihre konfessionelle Deutung als Deutung kenntlich machen; keine der angeführten Einzelstellen entscheidet die gesamte Debatte allein.
Der Einwand dazu
Einmal gerettet, immer gerettet: Ein wahrhaft Wiedergeborener kann nicht endgültig verloren gehen.
Johannes unterscheidet Sünde zum Tod und Sünde nicht zum Tod (1 Joh 5,16–17).
Welche Bibelstelle gehört zu dieser Aussage?
Richtige Auswahl
1 Joh 5,16–17
Warum
Die katholische Lesart nimmt die Warnungen an Glaubende und die Unterscheidung in 1 Joh 5 ernst. Reformierte und calvinistische Bekenntnisse lesen dieselben Warnungen im Rahmen der Beharrung der Heiligen. Arminianische und wesleyanische Traditionen bejahen einen möglichen Heilsverlust. Beide Seiten müssen ihre konfessionelle Deutung als Deutung kenntlich machen; keine der angeführten Einzelstellen entscheidet die gesamte Debatte allein.
Der Einwand dazu
Einmal gerettet, immer gerettet: Ein wahrhaft Wiedergeborener kann nicht endgültig verloren gehen.
Die Bibel verbietet Bilder ausdrücklich. Damit ist jede religiöse Darstellung ausgeschlossen.
Welche Schriftstelle antwortet am unmittelbarsten?
Richtige Auswahl
Ex 20,1–17
Warum
Ex 20 verbietet Götzenbilder und ihre Anbetung. Dass Gott an anderer Stelle selbst religiöse Darstellungen anordnet, zeigt: Nicht jedes Bild fällt unter dieses Verbot.
Der Einwand dazu
Die Bibel verbietet Bilder ausdrücklich. Damit ist jede religiöse Darstellung ausgeschlossen.
Die Bibel verbietet Götzendienst und die Anbetung geschaffener Dinge. Sie verbietet jedoch nicht jede religiöse Darstellung und bezeugt von Gott angeordnete materielle Zeichen sowie Gottes Wirken durch Gegenstände, die mit seinen Dienern verbunden sind.
Die Schritte mit den Pfeiltasten in ihre argumentative Reihenfolge bringen.
Bilder weisen auf Christus, Maria und die Heiligen hin; Reliquien erinnern an Gottes Wirken in konkreten Menschen. Die Anbetung gilt allein Gott. Materielle Dinge besitzen keine magische Eigenkraft. Gott kann sich ihrer als Zeichen und Instrumente bedienen.
Der Einwand dazu
Die Bibel verbietet Bilder ausdrücklich. Damit ist jede religiöse Darstellung ausgeschlossen.
Ex 20 verbietet die Herstellung und Verehrung von Götzen im Zusammenhang mit der Anbetung geschaffener Dinge.
Welche Bibelstelle gehört zu dieser Aussage?
Richtige Auswahl
Ex 20,1–17
Warum
Ex 20 verbietet Götzenbilder und ihre Anbetung. Dass Gott an anderer Stelle selbst religiöse Darstellungen anordnet, zeigt: Nicht jedes Bild fällt unter dieses Verbot.
Der Einwand dazu
Die Bibel verbietet Bilder ausdrücklich. Damit ist jede religiöse Darstellung ausgeschlossen.
Der Rosenkranz verwendet immer wieder dieselben Gebete und fällt deshalb unter Jesu Warnung.
Welche Schriftstelle antwortet am unmittelbarsten?
Richtige Auswahl
Mt 6,7
Warum
Wiederholung und leeres Geplapper sind nicht dasselbe. Der Rosenkranz verbindet die wiederholten Worte mit der Betrachtung von Christus und seinen Mysterien. Wie bei jeder Gebetsform kann auch eine Wiederholung äußerlich und leer werden; das ist die Gefahr, vor der Jesus warnt.
Der Einwand dazu
Der Rosenkranz verwendet immer wieder dieselben Gebete und fällt deshalb unter Jesu Warnung.
Verbietet Jesus das Wort „Vater“ für Menschen und wiederholte Gebete wie den Rosenkranz?
Welche Aussage ist der stärkste Beleg?
Richtige Auswahl
Jesus warnt vor leerem, heidnischem Geplapper im Gebet.
Warum
Die Qualität des Gebets hängt nicht von seiner bloßen Länge oder der Zahl der Wiederholungen ab. Entscheidend ist, ob die Worte als leere Formel benutzt werden oder in einer wirklichen Hinwendung zu Gott stehen.
Der Einwand dazu
Der Rosenkranz verwendet immer wieder dieselben Gebete und fällt deshalb unter Jesu Warnung.
Jesu Warnung vor leerem Geplapper verbietet keine Wiederholung und kein geistliches Vaterwort an sich. Die Bibel zeigt sowohl die Gefahr inhaltsleerer Gebete als auch wiederholte Worte Jesu und der himmlischen Liturgie. Der Rosenkranz ist eine meditative, auf Christus ausgerichtete Gebetsform.
Die Schritte mit den Pfeiltasten in ihre argumentative Reihenfolge bringen.
Mt 23,9 kritisiert religiöse Selbstüberhöhung, nicht jede Verwendung des Wortes „Vater“. Mt 6,7 warnt vor leerem, mechanischem Geplapper. Jesus selbst wiederholt im Garten Getsemani dieselben Worte, und Offb 4,8 beschreibt die wiederholte Anbetung der himmlischen Wesen. Der Rosenkranz verbindet wiederholte Gebete mit der Betrachtung von Geheimnissen aus dem Leben Christi.
Der Einwand dazu
Der Rosenkranz verwendet immer wieder dieselben Gebete und fällt deshalb unter Jesu Warnung.
Jesus warnt vor leerem, heidnischem Geplapper im Gebet.
Welche Bibelstelle gehört zu dieser Aussage?
Richtige Auswahl
Mt 6,7
Warum
Wiederholung und leeres Geplapper sind nicht dasselbe. Der Rosenkranz verbindet die wiederholten Worte mit der Betrachtung von Christus und seinen Mysterien. Wie bei jeder Gebetsform kann auch eine Wiederholung äußerlich und leer werden; das ist die Gefahr, vor der Jesus warnt.
Der Einwand dazu
Der Rosenkranz verwendet immer wieder dieselben Gebete und fällt deshalb unter Jesu Warnung.
Vielleicht scheint es naheliegend, den jüdischen Kanon als Maßstab für das Alte Testament zu nehmen. Schließlich stammen die Schriften Israels aus dem Volk Israel, und die Kirche verehrt den Gott Israels.
Welche Schriftstelle antwortet am unmittelbarsten?
Richtige Auswahl
2 Thess 2,15
Warum
Die Kirche empfängt Israels Schriften, aber sie empfängt sie im Licht Jesu Christi und innerhalb der apostolischen Überlieferung. Zu Beginn des Christentums waren die Tora und die Propheten vergleichsweise klar umrissen, während die Sammlung der übrigen Schriften noch keine scharf gezogene Grenze hatte. Griechischsprachige Christen verwendeten weiterhin Schriften, die sie aus dem hellenistischen Judentum empfangen hatten. Als sich das Judentum später stärker von einem geschlossenen hebräischen Kanon her bestimmte, war die Kirche bereits eigenständig genug, um ihren Schriftgebrauch aus der apostolischen Überlieferung fortzuführen.
Der Einwand dazu
Vielleicht scheint es naheliegend, den jüdischen Kanon als Maßstab für das Alte Testament zu nehmen. Schließlich stammen die Schriften Israels aus dem Volk Israel, und die Kirche verehrt den Gott Israels.
Das Neue Testament verbindet schriftliche Offenbarung mit apostolischer Überlieferung und einer sichtbaren Kirche, die verbindliche Lehre unterscheidet und bezeugt.
Warum
2 Thess 2,15 fordert dazu auf, an den Überlieferungen festzuhalten, die apostolisch mündlich oder schriftlich empfangen wurden. 2 Tim 2,2 beschreibt, wie die von Paulus empfangene Lehre durch zuverlässige Menschen an weitere Menschen weitergegeben wird. 1 Tim 3,15 nennt die Kirche Säule und Fundament der Wahrheit. In Apostelgeschichte 15 lösen die Apostel und die Ältesten einen Lehrstreit gemeinsam und übermitteln ihre Entscheidung mit den Worten: „Der Heilige Geist und wir haben beschlossen“. Zusammen bezeugen diese Stellen: Die christliche Wahrheit wird schriftlich und mündlich überliefert, durch apostolische Amtsträger weitergegeben und in einer sichtbaren Kirche verbindlich bezeugt. Auch die Erkenntnis des Kanons steht in diesem Zusammenhang. Nach katholischem Verständnis hat die apostolische Tradition der Kirche ermöglicht, zu unterscheiden, welche Schriften zum Kanon gehören. Das Lehramt steht dabei nicht über dem Wort Gottes, sondern dient ihm.
Der Einwand dazu
Vielleicht scheint es naheliegend, den jüdischen Kanon als Maßstab für das Alte Testament zu nehmen. Schließlich stammen die Schriften Israels aus dem Volk Israel, und die Kirche verehrt den Gott Israels.
Die Frage nach dem Umfang der Bibel ist eine Frage der Autorität. Für Christen führt sie zur Christologie: Wer Jesus Christus ist und wem er seine apostolische Sendung anvertraut hat, bestimmt auch, welche Gemeinschaft den Kanon empfängt, unterscheidet und verbindlich bezeugt.
Die Schritte mit den Pfeiltasten in ihre argumentative Reihenfolge bringen.
1Die Geschichte des Kanons führt zurück zu Christus und seiner Kirche
2Der Kanon wird in der apostolischen Kirche empfangen
Die katholische Kirche empfängt alle 73 Bücher als ihr biblisches Erbe: 46 Bücher des Alten Testaments und 27 Bücher des Neuen Testaments. Eine spätere rabbinische Abgrenzung der jüdischen Schriften kann für die Kirche nicht die letzte Instanz sein, weil das rabbinische Judentum weder Jesus als Messias anerkennt noch die apostolische Autorität der Kirche teilt. Diese Feststellung beschreibt eine Frage verschiedener Autoritäten. Sie ist kein Urteil über das jüdische Volk.
Der Einwand dazu
Vielleicht scheint es naheliegend, den jüdischen Kanon als Maßstab für das Alte Testament zu nehmen. Schließlich stammen die Schriften Israels aus dem Volk Israel, und die Kirche verehrt den Gott Israels.
Das Neue Testament verbindet schriftliche Offenbarung mit apostolischer Überlieferung und einer sichtbaren Kirche, die verbindliche Lehre unterscheidet und bezeugt.
Welche Bibelstelle gehört zu dieser Aussage?
Richtige Auswahl
2 Thess 2,15
Warum
Die Kirche empfängt Israels Schriften, aber sie empfängt sie im Licht Jesu Christi und innerhalb der apostolischen Überlieferung. Zu Beginn des Christentums waren die Tora und die Propheten vergleichsweise klar umrissen, während die Sammlung der übrigen Schriften noch keine scharf gezogene Grenze hatte. Griechischsprachige Christen verwendeten weiterhin Schriften, die sie aus dem hellenistischen Judentum empfangen hatten. Als sich das Judentum später stärker von einem geschlossenen hebräischen Kanon her bestimmte, war die Kirche bereits eigenständig genug, um ihren Schriftgebrauch aus der apostolischen Überlieferung fortzuführen.
Der Einwand dazu
Vielleicht scheint es naheliegend, den jüdischen Kanon als Maßstab für das Alte Testament zu nehmen. Schließlich stammen die Schriften Israels aus dem Volk Israel, und die Kirche verehrt den Gott Israels.