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Christus sendet mit Vollmacht zur Sündenvergebung

Jesus sendet die Apostel im Heiligen Geist und verbindet ihren Auftrag ausdrücklich mit dem Vergeben und Behalten von Sünden.

Kernaussage

Jesus sendet die Apostel im Heiligen Geist und verbindet ihren Auftrag ausdrücklich mit dem Vergeben und Behalten von Sünden.

Schlüsselfrage

Warum braucht es die Beichte, wenn Gott Sünden vergibt?

Katholische Auslegung

Gott vergibt durch Christus. Im Bußsakrament handelt Christus durch den Priester; der Priester vergibt nicht aus eigener Macht.

Im Zusammenhang

Aussage und Kontext

Die Sendung der Apostel folgt auf die Auferstehung. Jesus spricht nicht nur von einer allgemeinen Verkündigung, sondern nennt Vergebung und Zurückbehaltung konkret.

Wer Sünden behalten oder vergeben soll, braucht Kenntnis davon, worum es geht. Daraus ergibt sich eine Vollmacht, die über die bloße Mitteilung einer bereits unabhängig feststehenden Vergebung hinausgeht.

Joh 20,21–23

Der Auferstandene sendet die Apostel, gibt den Geist und Vollmacht zu vergeben oder zu behalten.

Bibeltext in der EÜ 2016 öffnen

Einwand und Antwort

Den Einwand prüfen

Nur Gott kann Sünden vergeben.

Katholische Antwort

Das bestreitet die katholische Lehre nicht. Die Vollmacht stammt von Christus; Gott vergibt durch den von Christus eingesetzten sakramentalen Dienst.

Was die Kirche nicht meint

Die Stelle erklärt nicht alle späteren liturgischen Formen der Beichte.

Biblischer Zusammenhang

Die ganze Argumentation

Quellen und HinweiseKKK 74–1419, 1472–1553 · EÜ 2016 · KKK 1420–1498

Schrift

Katechismus