Bibelstelle · EÜ 2016
2 Kor 5,18
Gott versöhnt die Menschen durch Christus und vertraut den Aposteln den Dienst der Versöhnung an. Die Kirche erkennt darin, dass Gott seine Versöhnung durch beauftragte Gesandte zuspricht; die Vollmacht zur sakramentalen Lossprechung gründet sie auf Joh 20,22–23.
Die Schrift erschließt sich in dem Heiligen Geist, in dem sie geschrieben wurde. Ein kurzes Gebet stimmt auf das Lesen ein.
Vor dem LesenBetend lesen
Im Geist hören
Die Heilige Schrift ist Gottes Wort in menschlichen Worten. Wer sie liest, darf um den Geist bitten, der die biblischen Verfasser inspiriert hat und die Kirche in alle Wahrheit führt.
Komm, Heiliger Geist.
Öffne unseren Verstand für Gottes Wort und unser Herz für Christus. Lehre uns, die Heilige Schrift im Glauben der Kirche zu hören, und führe uns dazu, das Erkannte zu leben. Amen.
Im Gebet wird die Schriftlesung zum Gespräch mit Gott.
Bibelzitat, redaktionelle Erläuterung und Gebet bleiben klar unterschieden. Als Heilige Schrift gilt nur der gekennzeichnete Bibeltext; Erläuterungen und Gebete sind redaktionell verantwortet und anhand ihrer Quellen prüfbar.
Zum Weiterlesen:Dei Verbum 12 und 25Verbum Domini 15–16 und 86–87
Auszug
Auszug aus 2 Kor 5,18
Bibeltext
Aber das alles kommt von Gott, der uns durch Christus mit sich versöhnt und uns den Dienst der Versöhnung aufgetragen hat.
Auszug aus 2 Kor 5,18 · EÜ 2016 · © KBA 2016↗
In den Themen
Warum diese Stelle hier wichtig ist
Eine Stelle trägt oft mehr als eine Glaubensfrage. Bei jeder steht, was sie zum Argument beiträgt und wo das Argument weitergeht.
Warum Gott durch einen anvertrauten Versöhnungsdienst handelt
Der Text ordnet den kirchlichen Versöhnungsdienst in Gottes Handeln durch Christus und in die apostolische Sendung ein.
Der Dienst der Versöhnung
Die Stelle trägt den apostolischen Versöhnungsdienst als Grundlage der Buße.
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