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Dienst der Versöhnung

Gott gibt den Aposteln einen Dienst der Versöhnung.

Kernaussage

Gott gibt den Aposteln einen Dienst der Versöhnung.

Schlüsselfrage

Warum braucht es die Beichte, wenn Gott Sünden vergibt?

Katholische Auslegung

Gott vergibt durch Christus. Im Bußsakrament handelt Christus durch den Priester; der Priester vergibt nicht aus eigener Macht.

Im Zusammenhang

Aussage und Kontext

Paulus beschreibt diesen Dienst als von Gott empfangen und auf die Versöhnung in Christus bezogen.

Der apostolische Dienst ist nicht bloß organisatorisch. Er steht im Dienst einer Versöhnung, die von Gott kommt und durch Christus geschieht.

2 Kor 5,18

Gott versöhnt durch Christus und vertraut der Kirche den Dienst der Versöhnung an.

Bibeltext in der EÜ 2016 öffnen

Einwand und Antwort

Den Einwand prüfen

Jeder Gläubige könne deshalb ohne kirchlichen Dienst direkt zu Gott gehen.

Katholische Antwort

Persönliches Gebet bleibt möglich und notwendig. Die Stelle schließt einen von Gott anvertrauten Versöhnungsdienst jedoch nicht aus.

Was die Kirche nicht meint

Die Stelle beschreibt nicht jede notwendige Handlung innerhalb der später ausgeformten Beichtpraxis.

Biblischer Zusammenhang

Die ganze Argumentation

Quellen und HinweiseKKK 74–1419, 1472–1553 · EÜ 2016 · KKK 1420–1498

Schrift

Katechismus