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Die Liturgie des Himmels

Die vier Lebewesen wiederholen in der Offenbarung das Lob „Heilig, heilig, heilig“.

Kernaussage

Die vier Lebewesen wiederholen in der Offenbarung das Lob „Heilig, heilig, heilig“.

Schlüsselfrage

Verbietet Jesus das Wort „Vater“ für Menschen und wiederholte Gebete wie den Rosenkranz?

Katholische Auslegung

Mt 23,9 kritisiert religiöse Selbstüberhöhung, nicht jede Verwendung des Wortes „Vater“. Mt 6,7 warnt vor leerem, mechanischem Geplapper. Jesus selbst wiederholt im Garten Getsemani dieselben Worte, und Offb 4,8 beschreibt die wiederholte Anbetung der himmlischen Wesen. Der Rosenkranz verbindet wiederholte Gebete mit der Betrachtung von Geheimnissen aus dem Leben Christi.

Im Zusammenhang

Aussage und Kontext

Die Szene beschreibt die himmlische Verehrung Gottes vor seinem Thron.

Die Wiederholung gehört hier zur Anbetung Gottes. Sie ist keine Technik, um Gott durch Wortmenge zu zwingen, sondern Ausdruck des immer neuen Lobes seiner Heiligkeit.

Offb 4,8

Die himmlische Liturgie wiederholt ohne Unterlass das dreifache Heilig.

Bibeltext in der EÜ 2016 öffnen

Einwand und Antwort

Den Einwand prüfen

Die Offenbarung ist symbolische Vision und kein Modell für den Rosenkranz.

Katholische Antwort

Sie wird auch nicht als vollständiges Rosenkranzmodell verwendet. Sie zeigt eine biblische Grenze gegen die Gleichsetzung von Wiederholung und leerem Geplapper.

Was die Kirche nicht meint

Die Stelle beweist nicht, dass jede liturgische Wiederholung gut oder jede Gebetsform gleich ist.

Biblischer Zusammenhang

Die ganze Argumentation

Quellen und HinweiseKKK 74–1419, 1472–1553 · EÜ 2016 · KKK 2558–2865

Schrift

Katechismus