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Bibelstelle · EÜ 2016

1 Kor 4,15

Paulus unterscheidet die vielen Erzieher in Christus von dem einen Vater, der die Gemeinde in Korinth durch das Evangelium gezeugt hat. Die Stelle zeigt geistliche Vaterschaft als Weitergabe des Lebens aus dem Evangelium; die Kirche versteht sie als Dienst am Glauben, der die einzigartige Vaterschaft Gottes nicht verdrängt.

Vor dem LesenBetend lesen

Im Geist hören

Die Heilige Schrift ist Gottes Wort in menschlichen Worten. Wer sie liest, darf um den Geist bitten, der die biblischen Verfasser inspiriert hat und die Kirche in alle Wahrheit führt.

Komm, Heiliger Geist.

Öffne unseren Verstand für Gottes Wort und unser Herz für Christus. Lehre uns, die Heilige Schrift im Glauben der Kirche zu hören, und führe uns dazu, das Erkannte zu leben. Amen.

Im Gebet wird die Schriftlesung zum Gespräch mit Gott.

Bibelzitat, redaktionelle Erläuterung und Gebet bleiben klar unterschieden. Als Heilige Schrift gilt nur der gekennzeichnete Bibeltext; Erläuterungen und Gebete sind redaktionell verantwortet und anhand ihrer Quellen prüfbar.

Zum Weiterlesen:Dei Verbum 12 und 25Verbum Domini 15–16 und 86–87

Auszug

Auszug aus 1 Kor 4,15

Bibeltext

Hättet ihr nämlich auch unzählige Erzieher in Christus, so doch nicht viele Väter. Denn in Christus Jesus habe ich euch durch das Evangelium gezeugt.

Auszug aus 1 Kor 4,15 · EÜ 2016 · © KBA 2016

In den Themen

Warum diese Stelle hier wichtig ist

Eine Stelle trägt oft mehr als eine Glaubensfrage. Bei jeder steht, was sie zum Argument beiträgt und wo das Argument weitergeht.

  1. Direkter BelegSchritt 2 von 2

    Vaterschaft als Dienst: was Paulus und die Apostel bezeugen

    Die Stelle zeigt geistliche Vaterschaft als Dienst am Glauben; die nächste Prämisse ist Mt 23,9 als Warnung vor Selbstüberhöhung.

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Quellen und HinweiseKKK 2558–2865

Katechismus

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