SCRIPTURA PLENA

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Bibelstelle · EÜ 2016

Mt 6,7

Jesus warnt vor dem leeren Plappern der Heiden, die sich durch viele Worte eine Erhörung sichern wollen. Die Kirche versteht die Warnung als Kritik an mechanischem Beten, während wiederholte Gebete mit innerer Sammlung verbunden bleiben können.

Vor dem LesenBetend lesen

Im Geist hören

Die Heilige Schrift ist Gottes Wort in menschlichen Worten. Wer sie liest, darf um den Geist bitten, der die biblischen Verfasser inspiriert hat und die Kirche in alle Wahrheit führt.

Komm, Heiliger Geist.

Öffne unseren Verstand für Gottes Wort und unser Herz für Christus. Lehre uns, die Heilige Schrift im Glauben der Kirche zu hören, und führe uns dazu, das Erkannte zu leben. Amen.

Im Gebet wird die Schriftlesung zum Gespräch mit Gott.

Bibelzitat, redaktionelle Erläuterung und Gebet bleiben klar unterschieden. Als Heilige Schrift gilt nur der gekennzeichnete Bibeltext; Erläuterungen und Gebete sind redaktionell verantwortet und anhand ihrer Quellen prüfbar.

Zum Weiterlesen:Dei Verbum 12 und 25Verbum Domini 15–16 und 86–87

Auszug

Auszug aus Mt 6,7

Bibeltext

Wenn ihr betet, sollt ihr nicht plappern wie die Heiden, die meinen, sie werden nur erhört, wenn sie viele Worte machen.

Auszug aus Mt 6,7 · EÜ 2016 · © KBA 2016

In den Themen

Warum diese Stelle hier wichtig ist

Eine Stelle trägt oft mehr als eine Glaubensfrage. Bei jeder steht, was sie zum Argument beiträgt und wo das Argument weitergeht.

  1. Direkter BelegSchritt 1 von 4

    Was Jesus in Mt 6,7 kritisiert

    Die Warnung begrenzt die Folgerung, jede Wiederholung sei verboten: Kritisiert wird leere Vielrederei, nicht Wiederholung als solche.

Quellen und HinweiseKKK 2558–2865

Katechismus

Konzilien und Lehramt