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Jesus spricht dieselben Worte

Jesus betet im Garten Getsemani wiederholt mit denselben Worten.

Kernaussage

Jesus betet im Garten Getsemani wiederholt mit denselben Worten.

Schlüsselfrage

Verbietet Jesus das Wort „Vater“ für Menschen und wiederholte Gebete wie den Rosenkranz?

Katholische Auslegung

Mt 23,9 kritisiert religiöse Selbstüberhöhung, nicht jede Verwendung des Wortes „Vater“. Mt 6,7 warnt vor leerem, mechanischem Geplapper. Jesus selbst wiederholt im Garten Getsemani dieselben Worte, und Offb 4,8 beschreibt die wiederholte Anbetung der himmlischen Wesen. Der Rosenkranz verbindet wiederholte Gebete mit der Betrachtung von Geheimnissen aus dem Leben Christi.

Im Zusammenhang

Aussage und Kontext

Vor seinem Leiden betet Jesus im Bewusstsein der bevorstehenden Passion. Die Jünger schlafen, während Jesus sich erneut zum Gebet zurückzieht.

Dieselben Worte zu wiederholen kann Ausdruck anhaltender Bitte und Hingabe sein. Jesu Beispiel zeigt, dass Wiederholung als solche kein leeres Geplapper bedeutet.

Mt 26,44

Jesus betet erneut mit denselben Worten.

Bibeltext in der EÜ 2016 öffnen

Einwand und Antwort

Den Einwand prüfen

Jesus wiederholt die Worte nur in einer außergewöhnlichen Krisensituation.

Katholische Antwort

Die Situation ist tatsächlich besonders. Dennoch widerlegt sie die Behauptung, jede Wiederholung sei grundsätzlich verboten. Sie zeigt die notwendige Unterscheidung zwischen leerer Formel und wiederholter, ernsthafter Bitte.

Was die Kirche nicht meint

Diese Stelle erklärt nicht jede Gebetswiederholung als sinnvoll und schreibt den Rosenkranz nicht vor.

Biblischer Zusammenhang

Die ganze Argumentation

Quellen und HinweiseKKK 74–1419, 1472–1553 · EÜ 2016 · KKK 2558–2865

Schrift

Katechismus