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Beschneidung und Taufe: Zugehörigkeit zum Bund und Eingliederung in Christus

Paulus verbindet Beschneidung, Taufe und die Eingliederung in Christus.

Kernaussage

Paulus verbindet Beschneidung, Taufe und die Eingliederung in Christus.

Schlüsselfrage

Ist die Taufe nur ein Zeichen des persönlichen Glaubens?

Katholische Auslegung

Die Taufe ist ein wirksames Sakrament der Gnade. Sie ist weder magische Automatik noch bloße Erinnerungshandlung.

Im Zusammenhang

Aussage und Kontext

Die Beschneidung wird christologisch gedeutet und mit dem Begraben- und Auferwecktwerden in der Taufe verbunden.

Beim Vergleich von Bund, Beschneidung und Taufe werden Kinder nicht grundsätzlich aus der Zugehörigkeit ausgeschlossen. Zusammen mit den Haushaltsbaptismen bildet dies eine Grundlage für die Kindertaufe.

Kol 2,11–12

Paulus stellt Beschneidung und Taufe in einen Bundeszusammenhang.

Bibeltext in der EÜ 2016 öffnen

Einwand und Antwort

Den Einwand prüfen

Beschneidung und Taufe seien völlig verschiedene Zeichen.

Katholische Antwort

Sie sind nicht identisch. Die katholische Argumentation behauptet eine Bundesbeziehung und eine typologische Verbindung, keine völlige Gleichheit.

Was die Kirche nicht meint

Kol 2,11–12 ist kein isolierter Beweis, der alle Einzelfragen der Kindertaufe entscheidet.

Biblischer Zusammenhang

Die ganze Argumentation

  1. 06Starker Gesamtbefund

    Wasser und Geist

    Jesus verbindet den Eintritt in das Reich Gottes mit Geburt aus Wasser und Geist.

Quellen und HinweiseKKK 74–1419, 1472–1553 · EÜ 2016 · KKK 1210–1284

Schrift

Katechismus

Konzilien und Lehramt