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Gebet und Sühne für Verstorbene

Der Text schildert Gebet und eine Sühnehandlung für Verstorbene im Blick auf ihre Sünde und ihre Auferstehung.

Kernaussage

Der Text schildert Gebet und eine Sühnehandlung für Verstorbene im Blick auf ihre Sünde und ihre Auferstehung.

Schlüsselfrage

Gibt es nach dem Tod eine Reinigung, für die Gebet sinnvoll ist?

Katholische Auslegung

Das Fegefeuer ist die Reinigung der Geretteten, keine zweite Chance, kein zweiter Heilsweg und kein zweiter Erlöser.

Im Zusammenhang

Aussage und Kontext

Die Verstorbenen werden als mit dem Volk verbunden betrachtet; die Handlung wird ausdrücklich religiös begründet.

Gebet für Verstorbene setzt voraus, dass ihr Zustand nach dem Tod nicht durch eine zweite Bekehrung verändert wird, aber Fürbitte dennoch sinnvoll sein kann.

2 Makk 12,43–46

Für Verstorbene wird gebetet und ein Sühnopfer dargebracht.

Bibeltext in der EÜ 2016 öffnen

Einwand und Antwort

Den Einwand prüfen

2 Makkabäer gehört nicht zur protestantischen Bibel.

Katholische Antwort

Das ist eine Kanonfrage, keine Widerlegung innerhalb des katholischen Kanons. Der Einwand führt zum Thema Bibelkanon.

Was die Kirche nicht meint

Wer den Kanon der Makkabäerbücher nicht anerkennt, muss die Kanonfrage zuerst klären. Die Stelle formuliert nicht die gesamte spätere Lehre vom Fegefeuer.

Biblischer Zusammenhang

Die ganze Argumentation

  1. 02Starker Gesamtbefund

    Gerettet wie durch Feuer

    Paulus beschreibt ein Gericht über das Werk eines Menschen, bei dem das Werk verbrennt, der Mensch aber gerettet wird und Verlust erleidet.

Quellen und HinweiseKKK 74–1419, 1472–1553 · EÜ 2016 · KKK 1030–1032, 1472–1473

Schrift

Katechismus