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Gott wirkt durch die Gebeine Elischas

Ein Toter wird lebendig, als er mit den Gebeinen Elischas in Berührung kommt.

Kernaussage

Ein Toter wird lebendig, als er mit den Gebeinen Elischas in Berührung kommt.

Schlüsselfrage

Wie können Bilder und Reliquien katholisch verwendet werden, wenn die Bibel vor Götzen warnt?

Katholische Auslegung

Bilder weisen auf Christus, Maria und die Heiligen hin; Reliquien erinnern an Gottes Wirken in konkreten Menschen. Die Anbetung gilt allein Gott. Materielle Dinge besitzen keine magische Eigenkraft. Gott kann sich ihrer als Zeichen und Instrumente bedienen.

Im Zusammenhang

Aussage und Kontext

Nach dem Tod Elischas wird ein Verstorbener in das Grab des Propheten geworfen. Die Berührung mit den Gebeinen führt zur Wiederbelebung.

Der Text bezeugt, dass Gott durch die körperlichen Überreste eines Propheten handeln kann. Die Gebeine besitzen dabei keine autonome Macht.

2 Kön 13,20–21

Durch die Berührung mit Elischas Gebeinen wird ein Toter lebendig.

Bibeltext in der EÜ 2016 öffnen

Einwand und Antwort

Den Einwand prüfen

Das ist eine einmalige Erzählung und keine Anweisung für die Kirche.

Katholische Antwort

Das stimmt hinsichtlich der Form. Die Stelle wird als biblisches Zeugnis für materielle Instrumentalität verwendet, nicht als vollständige Liturgie- oder Reliquienordnung.

Was die Kirche nicht meint

Die Stelle setzt keine allgemeine Regel fest, nach der Reliquien immer ein Wunder bewirken.

Biblischer Zusammenhang

Die ganze Argumentation

  1. 01Direkter Beleg

    Was Ex 20 verbietet

    Ex 20 verbietet die Herstellung und Verehrung von Götzen im Zusammenhang mit der Anbetung geschaffener Dinge.

Quellen und HinweiseKKK 74–1419, 1472–1553 · EÜ 2016 · KKK 1159–1162, 2129–2132

Schrift

Katechismus