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Ein materielles Zeichen zur Heilung

Gott gibt Mose den Auftrag, eine bronzene Schlange aufzurichten; wer sie ansieht, bleibt am Leben.

Kernaussage

Gott gibt Mose den Auftrag, eine bronzene Schlange aufzurichten; wer sie ansieht, bleibt am Leben.

Schlüsselfrage

Wie können Bilder und Reliquien katholisch verwendet werden, wenn die Bibel vor Götzen warnt?

Katholische Auslegung

Bilder weisen auf Christus, Maria und die Heiligen hin; Reliquien erinnern an Gottes Wirken in konkreten Menschen. Die Anbetung gilt allein Gott. Materielle Dinge besitzen keine magische Eigenkraft. Gott kann sich ihrer als Zeichen und Instrumente bedienen.

Im Zusammenhang

Aussage und Kontext

Israel wird von Schlangen gebissen. Die Schlange dient als von Gott gegebenes Zeichen.

Der Gegenstand wirkt nicht aus eigener Kraft. Die Heilung kommt von Gott, der das materielle Zeichen in seinen Heilsplan einbezieht.

Num 21,8–9

Die bronzene Schlange wird zum sichtbaren Zeichen, durch das Gott heilt.

Bibeltext in der EÜ 2016 öffnen

Einwand und Antwort

Den Einwand prüfen

Die Bibel verbietet Bilder ausdrücklich. Damit ist jede religiöse Darstellung ausgeschlossen.

Katholische Antwort

Der Gegenstand wirkt nicht aus eigener Kraft. Die Heilung kommt von Gott, der das materielle Zeichen in seinen Heilsplan einbezieht.

Was die Kirche nicht meint

Der Gegenstand wirkt nicht aus eigener Kraft. Die Heilung kommt von Gott, der das materielle Zeichen in seinen Heilsplan einbezieht.

Biblischer Zusammenhang

Die ganze Argumentation

  1. 01Direkter Beleg

    Was Ex 20 verbietet

    Ex 20 verbietet die Herstellung und Verehrung von Götzen im Zusammenhang mit der Anbetung geschaffener Dinge.

Quellen und HinweiseKKK 74–1419, 1472–1553 · EÜ 2016 · KKK 1159–1162, 2129–2132

Schrift

Katechismus