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Was Ex 20 verbietet

Ex 20 verbietet die Herstellung und Verehrung von Götzen im Zusammenhang mit der Anbetung geschaffener Dinge.

Kernaussage

Ex 20 verbietet die Herstellung und Verehrung von Götzen im Zusammenhang mit der Anbetung geschaffener Dinge.

Schlüsselfrage

Wie können Bilder und Reliquien katholisch verwendet werden, wenn die Bibel vor Götzen warnt?

Katholische Auslegung

Bilder weisen auf Christus, Maria und die Heiligen hin; Reliquien erinnern an Gottes Wirken in konkreten Menschen. Die Anbetung gilt allein Gott. Materielle Dinge besitzen keine magische Eigenkraft. Gott kann sich ihrer als Zeichen und Instrumente bedienen.

Im Zusammenhang

Aussage und Kontext

Israel soll keinen anderen Gott anbeten und kein Bild als Gott verehren.

Die biblische Warnung bleibt für jede christliche Bildpraxis verbindlich. Kein religiöses Bild darf an die Stelle Gottes treten.

Ex 20,1–17

Das Bilderverbot richtet sich gegen Götzen und ihre Anbetung.

Bibeltext in der EÜ 2016 öffnen

Einwand und Antwort

Den Einwand prüfen

Die Bibel verbietet Bilder ausdrücklich. Damit ist jede religiöse Darstellung ausgeschlossen.

Katholische Antwort

Ex 20 verbietet Götzenbilder und ihre Anbetung. Dass Gott an anderer Stelle selbst religiöse Darstellungen anordnet, zeigt: Nicht jedes Bild fällt unter dieses Verbot.

Was die Kirche nicht meint

Ex 20 ist keine Erlaubnis für jede Form religiöser Darstellung. Das Verbot des Götzendienstes darf nicht abgeschwächt werden.

Biblischer Zusammenhang

Die ganze Argumentation

  1. 01Direkter Beleg

    Was Ex 20 verbietet

    Ex 20 verbietet die Herstellung und Verehrung von Götzen im Zusammenhang mit der Anbetung geschaffener Dinge.

Quellen und HinweiseKKK 74–1419, 1472–1553 · EÜ 2016 · KKK 1159–1162, 2129–2132

Schrift

Katechismus