Bibelstelle · EÜ 2016
Gen 14,18–20
Melchisedek tritt als König von Salem und Priester des Höchsten Gottes auf und bringt Abram Brot und Wein. Die Kirche sieht in ihm ein Vorausbild Christi und seines ewigen Priestertums und in seiner Gabe von Brot und Wein ein Vorzeichen ihrer eigenen Opfergabe.
Die Schrift erschließt sich in dem Heiligen Geist, in dem sie geschrieben wurde. Ein kurzes Gebet stimmt auf das Lesen ein.
Vor dem LesenBetend lesen
Im Geist hören
Die Heilige Schrift ist Gottes Wort in menschlichen Worten. Wer sie liest, darf um den Geist bitten, der die biblischen Verfasser inspiriert hat und die Kirche in alle Wahrheit führt.
Komm, Heiliger Geist.
Öffne unseren Verstand für Gottes Wort und unser Herz für Christus. Lehre uns, die Heilige Schrift im Glauben der Kirche zu hören, und führe uns dazu, das Erkannte zu leben. Amen.
Im Gebet wird die Schriftlesung zum Gespräch mit Gott.
Bibelzitat, redaktionelle Erläuterung und Gebet bleiben klar unterschieden. Als Heilige Schrift gilt nur der gekennzeichnete Bibeltext; Erläuterungen und Gebete sind redaktionell verantwortet und anhand ihrer Quellen prüfbar.
Zum Weiterlesen:Dei Verbum 12 und 25Verbum Domini 15–16 und 86–87
Auszug
Auszug aus Gen 14,18–20
Bibeltext
Melchisedek, der König von Salem, brachte Brot und Wein heraus. Er war Priester des Höchsten Gottes.
Auszug aus Gen 14,18–20 · EÜ 2016 · © KBA 2016↗
In den Themen
Warum diese Stelle hier wichtig ist
Eine Stelle trägt oft mehr als eine Glaubensfrage. Bei jeder steht, was sie zum Argument beiträgt und wo das Argument weitergeht.
Melchisedek und das ewige Priestertum
Die Stelle verbindet in der Melchisedek-Typologie Priestertum, Brot und Wein; Ps 110,4 und Hebr 5–7 führen diese typologische Verbindung auf Christus.
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