Bibelstelle · EÜ 2016
Jak 2,22
Jakobus zeigt an Abraham, der seinen Sohn Isaak auf den Opferaltar legte, dass der Glaube mit den Werken zusammenwirkt und aus den Werken zur Vollendung kommt. Der Katechismus nennt Abraham das Vorbild des Glaubensgehorsams, in dem sich der Mensch dem gehörten Wort Gottes in Freiheit unterwirft (KKK 144–146).
Die Schrift erschließt sich in dem Heiligen Geist, in dem sie geschrieben wurde. Ein kurzes Gebet stimmt auf das Lesen ein.
Vor dem LesenBetend lesen
Im Geist hören
Die Heilige Schrift ist Gottes Wort in menschlichen Worten. Wer sie liest, darf um den Geist bitten, der die biblischen Verfasser inspiriert hat und die Kirche in alle Wahrheit führt.
Komm, Heiliger Geist.
Öffne unseren Verstand für Gottes Wort und unser Herz für Christus. Lehre uns, die Heilige Schrift im Glauben der Kirche zu hören, und führe uns dazu, das Erkannte zu leben. Amen.
Im Gebet wird die Schriftlesung zum Gespräch mit Gott.
Bibelzitat, redaktionelle Erläuterung und Gebet bleiben klar unterschieden. Als Heilige Schrift gilt nur der gekennzeichnete Bibeltext; Erläuterungen und Gebete sind redaktionell verantwortet und anhand ihrer Quellen prüfbar.
Zum Weiterlesen:Dei Verbum 12 und 25Verbum Domini 15–16 und 86–87
Auszug
Auszug aus Jak 2,22
Bibeltext
Du siehst, dass der Glaube mit seinen Werken zusammenwirkte und dass der Glaube aus den Werken zur Vollendung kam.
Auszug aus Jak 2,22 · EÜ 2016 · © KBA 2016↗
In den Themen
Warum diese Stelle hier wichtig ist
Eine Stelle trägt oft mehr als eine Glaubensfrage. Bei jeder steht, was sie zum Argument beiträgt und wo das Argument weitergeht.
Jakobus nennt den toten Glauben beim Namen
Der Text zeigt das Zusammenwirken von Glauben und gehorsamem Handeln.
Verwandte Bibelstellen
Stellen, die mit dieser zusammen gelesen werden
Quellen und HinweiseKKK 1987–2029
Katechismus
- Katechismus der Katholischen KircheKKK 1987–2029Primärtext · Offizielle kirchliche Quelle
Gnade, Rechtfertigung und Verdienst.
Konzilien und Lehramt
- Lumen gentiumLG 39–40Primärtext · Offizielle kirchliche Quelle
Die allgemeine Berufung zur Heiligkeit verbindet Gnade, Taufe und Vollkommenheit der Liebe.
Historische Primärquellen
- Konzil von Trient, Sitzung VISessio VI, Kap. 5–7Transkription bei Hanover Historical Texts Collection
Rechtfertigung umfasst Heiligung und Erneuerung; Gottes Gnade geht jeder Mitwirkung voraus.
Bekenntnisse und offizielle Lehrquellen
- Westminster Confession of FaithWCF IIIPrimärtext · Offizielle konfessionelle Quelle
Eine reformierte Lehre der Erwählung, die sich von anderen protestantischen Traditionen unterscheidet.
- Articles of ReligionArticles VIII–XPrimärtext · Offizielle konfessionelle Quelle
Methodistische Quelle zur Gnade und menschlichen Antwort.
- Augsburger BekenntnisCA VI, XXPrimärtext · Offizielle konfessionelle Quelle
Lutherische Lehre zu guten Werken als Frucht des Glaubens.