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Bibelstelle · EÜ 2016

1 Joh 5,16–17

Der Erste Johannesbrief unterscheidet zwischen Sünde zum Tod und Sünde, die nicht zum Tod führt, und ruft zum Gebet für den Bruder auf. Die Kirche sieht darin bereits die biblische Grundlage für die Unterscheidung zwischen Todsünde und lässlicher Sünde.

Vor dem LesenBetend lesen

Im Geist hören

Die Heilige Schrift ist Gottes Wort in menschlichen Worten. Wer sie liest, darf um den Geist bitten, der die biblischen Verfasser inspiriert hat und die Kirche in alle Wahrheit führt.

Komm, Heiliger Geist.

Öffne unseren Verstand für Gottes Wort und unser Herz für Christus. Lehre uns, die Heilige Schrift im Glauben der Kirche zu hören, und führe uns dazu, das Erkannte zu leben. Amen.

Im Gebet wird die Schriftlesung zum Gespräch mit Gott.

Bibelzitat, redaktionelle Erläuterung und Gebet bleiben klar unterschieden. Als Heilige Schrift gilt nur der gekennzeichnete Bibeltext; Erläuterungen und Gebete sind redaktionell verantwortet und anhand ihrer Quellen prüfbar.

Zum Weiterlesen:Dei Verbum 12 und 25Verbum Domini 15–16 und 86–87

Auszug

Auszug aus 1 Joh 5,16–17

Bibeltext

Vers 16: Wenn einer seinen Bruder eine Sünde begehen sieht, die nicht zum Tod führt, soll er für ihn bitten und er wird ihm so Leben schenken, allen, deren Sünde nicht zum Tod führt. Denn es gibt Sünde, die zum Tod führt. Von ihr spreche ich nicht, wenn ich sage, dass er bitten soll.

Vers 17: Jedes Unrecht ist Sünde; aber es gibt Sünde, die nicht zum Tod führt.

Auszug aus 1 Joh 5,16–17 · EÜ 2016 · © KBA 2016

In den Themen

Warum diese Stelle hier wichtig ist

Eine Stelle trägt oft mehr als eine Glaubensfrage. Bei jeder steht, was sie zum Argument beiträgt und wo das Argument weitergeht.

  1. Ergänzender BelegSchritt 2 von 3

    Schwere Materie, volle Erkenntnis und bedachte Zustimmung

    Baustein für die biblische Grundunterscheidung; nächste Prämisse: die kirchliche Präzisierung.

Verwandte Bibelstellen

Quellen und HinweiseKKK 1854–1876

Katechismus

Historische Primärquellen

  • Konzil von Trient, Sitzung VIKap. VII–VIII, XIV, XVI; Kanones IX–XXXIIITranskription bei Hanover Historical Texts Collection

    Trient unterscheidet erste Gnade, Rechtfertigung, Erneuerung, Verdienst, Verlust und Wiederherstellung.