SCRIPTURA PLENA

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Bibelstelle · EÜ 2016

1 Kor 7,7–8.32–35

Paulus beschreibt die Ehelosigkeit als Gabe, durch die ein Christ dem Herrn ungeteilt dienen kann. Die Kirche versteht den Zölibat als Lebensform, die geistlichen Amtsträgern eine freiere Hingabe an Christus und die Menschen ermöglicht.

Vor dem LesenBetend lesen

Im Geist hören

Die Heilige Schrift ist Gottes Wort in menschlichen Worten. Wer sie liest, darf um den Geist bitten, der die biblischen Verfasser inspiriert hat und die Kirche in alle Wahrheit führt.

Komm, Heiliger Geist.

Öffne unseren Verstand für Gottes Wort und unser Herz für Christus. Lehre uns, die Heilige Schrift im Glauben der Kirche zu hören, und führe uns dazu, das Erkannte zu leben. Amen.

Im Gebet wird die Schriftlesung zum Gespräch mit Gott.

Bibelzitat, redaktionelle Erläuterung und Gebet bleiben klar unterschieden. Als Heilige Schrift gilt nur der gekennzeichnete Bibeltext; Erläuterungen und Gebete sind redaktionell verantwortet und anhand ihrer Quellen prüfbar.

Zum Weiterlesen:Dei Verbum 12 und 25Verbum Domini 15–16 und 86–87

Auszug

Auszug aus 1 Kor 7,7–8.32–35

Bibeltext

Dies sage ich zu eurem Nutzen: nicht um euch eine Fessel anzulegen, vielmehr, damit ihr euch in rechter Weise und ungestört immer an den Herrn haltet.

Auszug aus 1 Kor 7,35 · EÜ 2016 · © KBA 2016

In den Themen

Warum diese Stelle hier wichtig ist

Eine Stelle trägt oft mehr als eine Glaubensfrage. Bei jeder steht, was sie zum Argument beiträgt und wo das Argument weitergeht.

  1. Direkter BelegSchritt 2 von 3

    Ungeteilt für den Herrn

    Die Stelle trägt die positive Bedeutung einer ungeteilten Hingabe und bezeugt zugleich beide Lebensformen.

Quellen und Hinweise3 Hinweise

Konzilien und Lehramt

  • Presbyterorum ordinisPO 2, 5Primärtext · Offizielle kirchliche Quelle

    Das Konzil beschreibt den priesterlichen Dienst als Anteil am Dienst Christi.

  • Sacerdotalis caelibatusNr. 21, 26, 32, 34, 42, 56–57Primärtext · Offizielle kirchliche Quelle

    Paul VI. begründet den Zölibat christologisch, ekklesiologisch, eschatologisch und pastoral; verlinkt ist der offizielle englische Text.

  • Codex Iuris Canonici: ZölibatspflichtCIC can. 277 §1Primärtext · Offizielle kirchliche Quelle

    Der Canon formuliert die lateinische Zölibatspflicht und begründet sie mit ungeteiltem Herzen und freierem Dienst.