Bibelstelle · EÜ 2016
Hebr 8,6–13
Der Hebräerbrief verheißt den Neuen Bund und erklärt den ersten Bund für veraltet. Die Kirche versteht ihren Gottesdienst und ihr Priestertum aus diesem Neuen Bund und bewahrt den apostolischen Dienst durch Handauflegung und Sukzession.
Die Schrift erschließt sich in dem Heiligen Geist, in dem sie geschrieben wurde. Ein kurzes Gebet stimmt auf das Lesen ein.
Vor dem LesenBetend lesen
Im Geist hören
Die Heilige Schrift ist Gottes Wort in menschlichen Worten. Wer sie liest, darf um den Geist bitten, der die biblischen Verfasser inspiriert hat und die Kirche in alle Wahrheit führt.
Komm, Heiliger Geist.
Öffne unseren Verstand für Gottes Wort und unser Herz für Christus. Lehre uns, die Heilige Schrift im Glauben der Kirche zu hören, und führe uns dazu, das Erkannte zu leben. Amen.
Im Gebet wird die Schriftlesung zum Gespräch mit Gott.
Bibelzitat, redaktionelle Erläuterung und Gebet bleiben klar unterschieden. Als Heilige Schrift gilt nur der gekennzeichnete Bibeltext; Erläuterungen und Gebete sind redaktionell verantwortet und anhand ihrer Quellen prüfbar.
Zum Weiterlesen:Dei Verbum 12 und 25Verbum Domini 15–16 und 86–87
Auszug
Auszug aus Hebr 8,6–13
Bibeltext
Indem er von einem neuen Bund spricht, hat er den ersten für veraltet erklärt.
Auszug aus Hebr 8,13 · EÜ 2016 · © KBA 2016↗
In den Themen
Warum diese Stelle hier wichtig ist
Eine Stelle trägt oft mehr als eine Glaubensfrage. Bei jeder steht, was sie zum Argument beiträgt und wo das Argument weitergeht.
Der neue Bund und das Ende der levitischen Opferordnung
Die Stelle trägt den Übergang von der alten kultischen Ordnung zur neuen Ordnung in Christus.
Quellen und HinweiseKKK 1536–1600
Katechismus
- Katechismus der Katholischen KircheKKK 1536–1600Primärtext · Offizielle kirchliche Quelle
Der Katechismus behandelt Weihe, Priestertum und in KKK 1579–1580 die lateinische sowie die rechtmäßige ostkirchliche Ordnung des Zölibats.