SCRIPTURA PLENA

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Bibelstelle · EÜ 2016

Lk 24,1–12

Frauen finden am ersten Tag der Woche das leere Grab, hören die Botschaft von Jesu Auferstehung und berichten den Aposteln davon. Die Szene bezeugt den Beginn der apostolischen Verkündigung von Christi leiblicher Auferstehung.

Vor dem LesenBetend lesen

Im Geist hören

Die Heilige Schrift ist Gottes Wort in menschlichen Worten. Wer sie liest, darf um den Geist bitten, der die biblischen Verfasser inspiriert hat und die Kirche in alle Wahrheit führt.

Komm, Heiliger Geist.

Öffne unseren Verstand für Gottes Wort und unser Herz für Christus. Lehre uns, die Heilige Schrift im Glauben der Kirche zu hören, und führe uns dazu, das Erkannte zu leben. Amen.

Im Gebet wird die Schriftlesung zum Gespräch mit Gott.

Bibelzitat, redaktionelle Erläuterung und Gebet bleiben klar unterschieden. Als Heilige Schrift gilt nur der gekennzeichnete Bibeltext; Erläuterungen und Gebete sind redaktionell verantwortet und anhand ihrer Quellen prüfbar.

Zum Weiterlesen:Dei Verbum 12 und 25Verbum Domini 15–16 und 86–87

Auszug

Auszug aus Lk 24,1–12

Bibeltext

Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten? Er ist nicht hier, sondern er ist auferstanden.

Auszug aus Lk 24,1–12 · EÜ 2016 · © KBA 2016

In den Themen

Warum diese Stelle hier wichtig ist

Eine Stelle trägt oft mehr als eine Glaubensfrage. Bei jeder steht, was sie zum Argument beiträgt und wo das Argument weitergeht.

  1. Gebetsvertiefung

    Beten mit dem Rosenkranz

    In den Geheimnissen

    • Glorreicher Rosenkranz: Auferstehung Jesu

Kirchliche Zeugen

Zeugnis der Kirche durch die Jahrhunderte

Die Zeugnisse von Kirchenvätern, Kirchenlehrern, Konzilien und dem Lehramt zeigen, wie die Kirche diese Stelle verstanden hat.

  • Lehramt2002

    Johannes Paul II.

    Das Ave Maria bildet den Rahmen für die Betrachtung der wichtigsten Ereignisse im Leben Jesu. Der Rosenkranz ist damit auf die Betrachtung Christi ausgerichtet.

    In der Tat ziehen vor dem Hintergrund der Worte des Ave Maria vor den Augen der Seele die wichtigsten Ereignisse des Lebens Jesu vorbei. Sie bilden zusammen den freudenreichen, schmerzhaften und glorreichen Rosenkranz, der uns – so könnten wir sagen – durch das Herz seiner Mutter in lebendige Verbindung mit Jesus bringt.

    Rosarium Virginis Mariae · Rosarium Virginis Mariae 2 (2002) · Primärtext
    Quelle im Zusammenhang lesen

    Worum es hier geht

    Johannes Paul II. beschreibt den Rosenkranz als Gebet, in dem die Ave-Maria-Worte die Betrachtung der Ereignisse im Leben Jesu tragen. Der Wortlaut ist in RVM 2 als Selbstzitat aus dem Angelus vom 29. Oktober 1978 amtlich eingebettet.

    Historischer Text

    Man kann sagen, der Rosenkranz ist in gewisser Weise ein Gebetskommentar zum letzten Kapitel der Konstitution Lumen gentium des Zweiten Vatikanischen Konzils, dem Kapitel, das von der wunderbaren Gegenwart der Muttergottes im Geheimnis Christi und der Kirche handelt. In der Tat ziehen vor dem Hintergrund der Worte des Ave Maria vor den Augen der Seele die wichtigsten Ereignisse des Lebens Jesu vorbei. Sie bilden zusammen den freudenreichen, schmerzhaften und glorreichen Rosenkranz, der uns – so könnten wir sagen – durch das Herz seiner Mutter in lebendige Verbindung mit Jesus bringt.

    Warum diese Stelle wichtig ist

    Der Wortlaut verbindet das Ave Maria mit der Betrachtung der Ereignisse des Lebens Jesu und bezeichnet damit den christologischen Mittelpunkt des Rosenkranzes.

    Quelle
    Rosarium Virginis Mariae · Rosarium Virginis Mariae 2 (2002)
    Textfassung und Rechte
    Offizielle deutsche Fassung auf vatican.va (HTML, 2002); der Satz ist in RVM 2 als Selbstzitat mit Fußnote 5 überliefert. © Copyright 2002 – Libreria Editrice Vaticana. Als kurzer amtlicher Quellenauszug mit Link gezeigt.
    Vollständigen historischen Text öffnen: Johannes Paul II.
Quellen und Hinweise1 Hinweise

Konzilien und Lehramt

  • Rosarium Virginis MariaeRVM 23Primärtext · Offizielle kirchliche Quelle

    Rosarium Virginis Mariae erschließt den Rosenkranz als Kurzfassung des Evangeliums und als Gebet der Betrachtung Christi.