Bibelstelle · EÜ 2016
Röm 8,29
Gott bestimmt die Seinen dazu, dem Bild seines Sohnes gleichförmig zu werden. Die Kirche sieht darin das Ziel der Rechtfertigung: Weil sie nicht nur Vergebung der Sünden, sondern auch Heiligung und Erneuerung des inneren Menschen ist, werden die Gerechtfertigten Christus, dem Erstgeborenen unter vielen Brüdern, ähnlich (KKK 1989).
Die Schrift erschließt sich in dem Heiligen Geist, in dem sie geschrieben wurde. Ein kurzes Gebet stimmt auf das Lesen ein.
Vor dem LesenBetend lesen
Im Geist hören
Die Heilige Schrift ist Gottes Wort in menschlichen Worten. Wer sie liest, darf um den Geist bitten, der die biblischen Verfasser inspiriert hat und die Kirche in alle Wahrheit führt.
Komm, Heiliger Geist.
Öffne unseren Verstand für Gottes Wort und unser Herz für Christus. Lehre uns, die Heilige Schrift im Glauben der Kirche zu hören, und führe uns dazu, das Erkannte zu leben. Amen.
Im Gebet wird die Schriftlesung zum Gespräch mit Gott.
Bibelzitat, redaktionelle Erläuterung und Gebet bleiben klar unterschieden. Als Heilige Schrift gilt nur der gekennzeichnete Bibeltext; Erläuterungen und Gebete sind redaktionell verantwortet und anhand ihrer Quellen prüfbar.
Zum Weiterlesen:Dei Verbum 12 und 25Verbum Domini 15–16 und 86–87
Auszug
Auszug aus Röm 8,29
Bibeltext
Denn diejenigen, die er im Voraus erkannt hat, hat er auch im Voraus dazu bestimmt, an Wesen und Gestalt seines Sohnes teilzuhaben, damit dieser der Erstgeborene unter vielen Brüdern sei.
Auszug aus Röm 8,29 · EÜ 2016 · © KBA 2016↗
In den Themen
Warum diese Stelle hier wichtig ist
Eine Stelle trägt oft mehr als eine Glaubensfrage. Bei jeder steht, was sie zum Argument beiträgt und wo das Argument weitergeht.
Die Gnade formt den Christen in das Bild Christi
Der Text stützt die christologische Ausrichtung des Heils und der Heiligung.
Gottes Gnade eröffnet die Antwort
Die Stelle stützt Gottes vorausgehende Initiative und das Ziel der Gleichgestaltung mit Christus.
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