Traditionen vergleichen
Maria: Seligpreisung, Fürbitte und die Mutter des Herrn
Die Aussagen stammen aus denselben geprüften Quellen wie die Themen- und Traditionsseiten. Heutige Praxis und innerkonfessionelle Unterschiede sind eigens gekennzeichnet.
Zum ThemaVergleich der Traditionen
Katholisch
- Offizielle Lehrposition
- Maria wird als Mutter Gottes, immerwährende Jungfrau und in besonderer Weise Begnadete verehrt. Die unbefleckte Empfängnis und die Aufnahme in den Himmel sind verbindliche Dogmen. Fürbitte und Verehrung bleiben von Anbetung und Christi einzigartiger Erlösung unterschieden.
Lutherisch
- Offizielle Lehrposition
- Das Augsburgische Bekenntnis XXI lehrt, dass die Schrift weder die Anrufung der Heiligen noch die Bitte um ihre Hilfe lehrt, und stellt Christus als den einen Mittler und Fürsprecher vor die Kirche. Zugleich bejaht es das Gedenken der Heiligen als Beispiele des Glaubens.
Reformiert / calvinistisch
- Offizielle Lehrposition
- Die Fragen 94–98 des Heidelberger Katechismus behandeln Anbetung, Vertrauen, Götzendienst und Bilder. Sie bilden keine vollständige reformierte Marien- oder Reliquientheologie.
Methodistisch / wesleyanisch
- Offizielle Lehrposition
- Artikel XIV der United Methodist Church verwirft die Anrufung der Heiligen sowie die dort beschriebene Verehrung oder Anbetung von Bildern und Reliquien. Offizielles methodistisches Material erinnert dennoch an Heilige als Zeugen und Beispiele des Glaubens.
Anglikanisch
- Offizielle Lehrposition
- Artikel XXII verwirft die dort beschriebene Anrufung der Heiligen sowie die Verehrung oder Anbetung von Bildern und Reliquien. Gegenwärtiges anglikanisches liturgisches Gedenken und die Praxis variieren, ohne diese Bekenntnisaussage aufzuheben.
| Tradition | Offizielle Lehrposition | Quelle |
|---|---|---|
| Katholisch | Maria wird als Mutter Gottes, immerwährende Jungfrau und in besonderer Weise Begnadete verehrt. Die unbefleckte Empfängnis und die Aufnahme in den Himmel sind verbindliche Dogmen. Fürbitte und Verehrung bleiben von Anbetung und Christi einzigartiger Erlösung unterschieden. | Offizielle Quelle ↗ |
| Lutherisch | Das Augsburgische Bekenntnis XXI lehrt, dass die Schrift weder die Anrufung der Heiligen noch die Bitte um ihre Hilfe lehrt, und stellt Christus als den einen Mittler und Fürsprecher vor die Kirche. Zugleich bejaht es das Gedenken der Heiligen als Beispiele des Glaubens. | Offizielle Quelle ↗ |
| Reformiert / calvinistisch | Die Fragen 94–98 des Heidelberger Katechismus behandeln Anbetung, Vertrauen, Götzendienst und Bilder. Sie bilden keine vollständige reformierte Marien- oder Reliquientheologie. | Offizielle Quelle ↗ |
| Methodistisch / wesleyanisch | Artikel XIV der United Methodist Church verwirft die Anrufung der Heiligen sowie die dort beschriebene Verehrung oder Anbetung von Bildern und Reliquien. Offizielles methodistisches Material erinnert dennoch an Heilige als Zeugen und Beispiele des Glaubens. | Offizielle Quelle ↗ |
| Anglikanisch | Artikel XXII verwirft die dort beschriebene Anrufung der Heiligen sowie die Verehrung oder Anbetung von Bildern und Reliquien. Gegenwärtiges anglikanisches liturgisches Gedenken und die Praxis variieren, ohne diese Bekenntnisaussage aufzuheben. | Offizielle Quelle ↗ |