Bibelstelle · EÜ 2016
1 Kor 6,9–11
Paulus nennt schwere Sünden, deren Täter das Reich Gottes nicht erben, und richtet diese Warnung an eine Gemeinde, deren Glieder reingewaschen, geheiligt und gerecht geworden sind. Die Kirche erkennt darin, dass die Warnung vor dem Ausschluss vom Reich Gottes auch Getauften gilt.
Die Schrift erschließt sich in dem Heiligen Geist, in dem sie geschrieben wurde. Ein kurzes Gebet stimmt auf das Lesen ein.
Vor dem LesenBetend lesen
Im Geist hören
Die Heilige Schrift ist Gottes Wort in menschlichen Worten. Wer sie liest, darf um den Geist bitten, der die biblischen Verfasser inspiriert hat und die Kirche in alle Wahrheit führt.
Komm, Heiliger Geist.
Öffne unseren Verstand für Gottes Wort und unser Herz für Christus. Lehre uns, die Heilige Schrift im Glauben der Kirche zu hören, und führe uns dazu, das Erkannte zu leben. Amen.
Im Gebet wird die Schriftlesung zum Gespräch mit Gott.
Bibelzitat, redaktionelle Erläuterung und Gebet bleiben klar unterschieden. Als Heilige Schrift gilt nur der gekennzeichnete Bibeltext; Erläuterungen und Gebete sind redaktionell verantwortet und anhand ihrer Quellen prüfbar.
Zum Weiterlesen:Dei Verbum 12 und 25Verbum Domini 15–16 und 86–87
Auszug
Auszug aus 1 Kor 6,9–11
Bibeltext
Auszug aus 1 Kor 6,9a.11 · EÜ 2016 · © KBA 2016↗Vers 9a: Wisst ihr denn nicht, dass Ungerechte das Reich Gottes nicht erben werden? Täuscht euch nicht!
Auslassung im Bibeltext.
Vers 11: Und solche gab es unter euch. Aber ihr seid reingewaschen, seid geheiligt, seid gerecht geworden im Namen Jesu Christi, des Herrn, und im Geist unseres Gottes.
In den Themen
Warum diese Stelle hier wichtig ist
Eine Stelle trägt oft mehr als eine Glaubensfrage. Bei jeder steht, was sie zum Argument beiträgt und wo das Argument weitergeht.
Gnadenverlust, Reue und Wiederherstellung
Baustein für Gnadenverlust und Wiederherstellung; nächste Prämisse: Joh 20,21–23.
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