Bibelstelle · EÜ 2016
Eph 1,13–14
Wer in Christus glaubt, empfängt das Siegel des verheißenen Heiligen Geistes, der als erster Anteil das Erbe verbürgt. Die Liturgie der Firmung, die die christliche Initiation vollendet, nennt ihre Gabe mit diesem Wort ein Siegel des Heiligen Geistes.
Die Schrift erschließt sich in dem Heiligen Geist, in dem sie geschrieben wurde. Ein kurzes Gebet stimmt auf das Lesen ein.
Vor dem LesenBetend lesen
Im Geist hören
Die Heilige Schrift ist Gottes Wort in menschlichen Worten. Wer sie liest, darf um den Geist bitten, der die biblischen Verfasser inspiriert hat und die Kirche in alle Wahrheit führt.
Komm, Heiliger Geist.
Öffne unseren Verstand für Gottes Wort und unser Herz für Christus. Lehre uns, die Heilige Schrift im Glauben der Kirche zu hören, und führe uns dazu, das Erkannte zu leben. Amen.
Im Gebet wird die Schriftlesung zum Gespräch mit Gott.
Bibelzitat, redaktionelle Erläuterung und Gebet bleiben klar unterschieden. Als Heilige Schrift gilt nur der gekennzeichnete Bibeltext; Erläuterungen und Gebete sind redaktionell verantwortet und anhand ihrer Quellen prüfbar.
Zum Weiterlesen:Dei Verbum 12 und 25Verbum Domini 15–16 und 86–87
Auszug
Auszug aus Eph 1,13–14
Bibeltext
in ihm habt ihr das Siegel des verheißenen Heiligen Geistes empfangen, als ihr zum Glauben kamt.
Auszug aus Eph 1,13b · EÜ 2016 · © KBA 2016↗
In den Themen
Warum diese Stelle hier wichtig ist
Eine Stelle trägt oft mehr als eine Glaubensfrage. Bei jeder steht, was sie zum Argument beiträgt und wo das Argument weitergeht.
Handauflegung in Ephesus, Salbung und Siegel bei Paulus
Das Siegel bezeichnet die Zugehörigkeit zu Christus und die Sicherheit der Verheißung; der Geist ist das Unterpfand.
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Stellen, die mit dieser zusammen gelesen werden
Quellen und HinweiseKKK 1285–1321
Katechismus
- Katechismus der Katholischen KircheKKK 1285–1321Primärtext · Offizielle kirchliche Quelle
Firmung und christliche Initiation.
Historische Primärquellen
- Augustinus: Vorträge über den ersten JohannesbriefTractatus in epistulam Ioannis 6,10Übersetzung · Primärtext / Edition
Augustinus erinnert daran, dass bei der Handauflegung zum Empfang des Heiligen Geistes niemand mehr Zungenrede erwartet; das Zeichen des empfangenen Geistes ist die Liebe zur Einheit der weltweiten Kirche. Gemeinfreie englische Übersetzung (Nicene and Post-Nicene Fathers) in der Bibliothek der Kirchenväter.