Bibelstelle · EÜ 2016
Gen 12,1–3
Gott verheißt Abraham seinen Segen und macht ihn selbst zum Segen für andere Völker. Die Kirche lehrt, dass jeder Segen von Gott ausgeht, durch Christus mitgeteilt wird und den Menschen zum Lob und zum Dienst an anderen führt.
Die Schrift erschließt sich in dem Heiligen Geist, in dem sie geschrieben wurde. Ein kurzes Gebet stimmt auf das Lesen ein.
Vor dem LesenBetend lesen
Im Geist hören
Die Heilige Schrift ist Gottes Wort in menschlichen Worten. Wer sie liest, darf um den Geist bitten, der die biblischen Verfasser inspiriert hat und die Kirche in alle Wahrheit führt.
Komm, Heiliger Geist.
Öffne unseren Verstand für Gottes Wort und unser Herz für Christus. Lehre uns, die Heilige Schrift im Glauben der Kirche zu hören, und führe uns dazu, das Erkannte zu leben. Amen.
Im Gebet wird die Schriftlesung zum Gespräch mit Gott.
Bibelzitat, redaktionelle Erläuterung und Gebet bleiben klar unterschieden. Als Heilige Schrift gilt nur der gekennzeichnete Bibeltext; Erläuterungen und Gebete sind redaktionell verantwortet und anhand ihrer Quellen prüfbar.
Zum Weiterlesen:Dei Verbum 12 und 25Verbum Domini 15–16 und 86–87
Auszug
Auszug aus Gen 12,1–3
Bibeltext
Ich werde dich zu einem großen Volk machen, dich segnen und deinen Namen groß machen. Ein Segen sollst du sein.
Auszug aus Gen 12,1–3 · EÜ 2016 · © KBA 2016↗
In den Themen
Warum diese Stelle hier wichtig ist
Eine Stelle trägt oft mehr als eine Glaubensfrage. Bei jeder steht, was sie zum Argument beiträgt und wo das Argument weitergeht.
Gott ist der Ursprung jeder Segnung
Die Stelle bezeugt Gott als Quelle des Segens und den Menschen als dessen Vermittler.
Verwandte Bibelstellen
Stellen, die mit dieser zusammen gelesen werden
Quellen und HinweiseKKK 2558–2865
Katechismus
- Katechismus der Katholischen KircheKKK 2558–2865Primärtext · Offizielle kirchliche Quelle
Christliches Gebet und Vaterunser.
Konzilien und Lehramt
- Codex Iuris Canonici: SakramentalienCIC cc. 1166–1169Primärtext · Offizielle kirchliche Quelle
Das Kirchenrecht regelt die Spender und Grenzen kirchlicher Segnungen.