Bibelstelle · EÜ 2016
Hebr 9,2
Der Hebräerbrief beschreibt das erste Zelt mit Leuchter und Tisch samt Schaubroten. Er stellt dieses Heiligtum des ersten Bundes dem Dienst Christi gegenüber, der mit seinem eigenen Blut ein für alle Mal in das Heiligtum hineingegangen ist (Hebr 9,11–12); so gehören auch die Schaubrote zum biblischen Hintergrund, vor dem die Eucharistie verstanden wird.
Die Schrift erschließt sich in dem Heiligen Geist, in dem sie geschrieben wurde. Ein kurzes Gebet stimmt auf das Lesen ein.
Vor dem LesenBetend lesen
Im Geist hören
Die Heilige Schrift ist Gottes Wort in menschlichen Worten. Wer sie liest, darf um den Geist bitten, der die biblischen Verfasser inspiriert hat und die Kirche in alle Wahrheit führt.
Komm, Heiliger Geist.
Öffne unseren Verstand für Gottes Wort und unser Herz für Christus. Lehre uns, die Heilige Schrift im Glauben der Kirche zu hören, und führe uns dazu, das Erkannte zu leben. Amen.
Im Gebet wird die Schriftlesung zum Gespräch mit Gott.
Bibelzitat, redaktionelle Erläuterung und Gebet bleiben klar unterschieden. Als Heilige Schrift gilt nur der gekennzeichnete Bibeltext; Erläuterungen und Gebete sind redaktionell verantwortet und anhand ihrer Quellen prüfbar.
Zum Weiterlesen:Dei Verbum 12 und 25Verbum Domini 15–16 und 86–87
Auszug
Auszug aus Hebr 9,2
Bibeltext
Es wurde nämlich ein erstes Zelt errichtet, in dem sich der Leuchter, der Tisch und die Schaubrote befanden; dieses wird das Heilige genannt.
Auszug aus Hebr 9,2 · EÜ 2016 · © KBA 2016↗
In den Themen
Warum diese Stelle hier wichtig ist
Eine Stelle trägt oft mehr als eine Glaubensfrage. Bei jeder steht, was sie zum Argument beiträgt und wo das Argument weitergeht.
Schaubrote und heilige Speise
Der Vers verbindet die Schaubrote mit dem Heiligtum und verstärkt damit ihre typologische Bedeutung für die Eucharistie.
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