Bibelstelle · EÜ 2016
Lev 24,5–9
Zwölf Schaubrote liegen als heilige Gabe vor dem Herrn und werden von Aaron und seinen Söhnen im Heiligtum gegessen. Der Katechismus zählt die Schaubrote zu den Zeichen der Heiligkeit und Herrlichkeit Gottes im Kult Israels (KKK 2581); als heilige Speise, die im priesterlichen Dienst empfangen wird, gehören sie zum biblischen Hintergrund der Eucharistie, die auf Christi Einsetzung und sein einmaliges Opfer gründet.
Die Schrift erschließt sich in dem Heiligen Geist, in dem sie geschrieben wurde. Ein kurzes Gebet stimmt auf das Lesen ein.
Vor dem LesenBetend lesen
Im Geist hören
Die Heilige Schrift ist Gottes Wort in menschlichen Worten. Wer sie liest, darf um den Geist bitten, der die biblischen Verfasser inspiriert hat und die Kirche in alle Wahrheit führt.
Komm, Heiliger Geist.
Öffne unseren Verstand für Gottes Wort und unser Herz für Christus. Lehre uns, die Heilige Schrift im Glauben der Kirche zu hören, und führe uns dazu, das Erkannte zu leben. Amen.
Im Gebet wird die Schriftlesung zum Gespräch mit Gott.
Bibelzitat, redaktionelle Erläuterung und Gebet bleiben klar unterschieden. Als Heilige Schrift gilt nur der gekennzeichnete Bibeltext; Erläuterungen und Gebete sind redaktionell verantwortet und anhand ihrer Quellen prüfbar.
Zum Weiterlesen:Dei Verbum 12 und 25Verbum Domini 15–16 und 86–87
Auszug
Auszug aus Lev 24,5–9
Bibeltext
Sie gehören Aaron und seinen Söhnen, die sie an einem heiligen Ort essen sollen.
Auszug aus Lev 24,5–9 · EÜ 2016 · © KBA 2016↗
In den Themen
Warum diese Stelle hier wichtig ist
Eine Stelle trägt oft mehr als eine Glaubensfrage. Bei jeder steht, was sie zum Argument beiträgt und wo das Argument weitergeht.
Schaubrote und heilige Speise
Heilige Speise, Gottesgegenwart und priesterlicher Dienst weisen typologisch auf die Eucharistie hin; Christi Einsetzung bildet die nächste Prämisse.
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