Bibelstelle · EÜ 2016
1 Thess 4,3
Paulus nennt die Heiligung ausdrücklich den Willen Gottes für die Glaubenden. Die Kirche lehrt, dass jeder Getaufte zur Heiligkeit und zur Vollkommenheit der Liebe berufen ist.
Die Schrift erschließt sich in dem Heiligen Geist, in dem sie geschrieben wurde. Ein kurzes Gebet stimmt auf das Lesen ein.
Vor dem LesenBetend lesen
Im Geist hören
Die Heilige Schrift ist Gottes Wort in menschlichen Worten. Wer sie liest, darf um den Geist bitten, der die biblischen Verfasser inspiriert hat und die Kirche in alle Wahrheit führt.
Komm, Heiliger Geist.
Öffne unseren Verstand für Gottes Wort und unser Herz für Christus. Lehre uns, die Heilige Schrift im Glauben der Kirche zu hören, und führe uns dazu, das Erkannte zu leben. Amen.
Im Gebet wird die Schriftlesung zum Gespräch mit Gott.
Bibelzitat, redaktionelle Erläuterung und Gebet bleiben klar unterschieden. Als Heilige Schrift gilt nur der gekennzeichnete Bibeltext; Erläuterungen und Gebete sind redaktionell verantwortet und anhand ihrer Quellen prüfbar.
Zum Weiterlesen:Dei Verbum 12 und 25Verbum Domini 15–16 und 86–87
Auszug
Auszug aus 1 Thess 4,3
Bibeltext
Das ist es, was Gott will: eure Heiligung - dass ihr die Unzucht meidet, dass jeder von euch lernt, mit seiner Frau in heiliger und achtungsvoller Weise zu verkehren, nicht in leidenschaftlicher Begierde wie die Heiden, die Gott nicht kennen, und dass keiner seinen Bruder bei Geschäften betrügt und übervorteilt, denn all das rächt der Herr, wie wir euch schon früher gesagt und bezeugt haben.
Auszug aus 1 Thess 4,3–6 · EÜ 2016 · © KBA 2016↗
In den Themen
Warum diese Stelle hier wichtig ist
Eine Stelle trägt oft mehr als eine Glaubensfrage. Bei jeder steht, was sie zum Argument beiträgt und wo das Argument weitergeht.
Die Heiligkeit ist Gottes Wille für jeden Getauften
Der Text begründet den Ruf zur Heiligkeit als Gottes eigenen Willen für die Christen.
Heiligkeit aus Christus
Die Stelle zeigt Heiligkeit als konkrete Berufung innerhalb des christlichen Lebens.
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