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Eucharistie – Anbetung und Segen

Aussetzung und eucharistischer Segen

Die Kirche zeigt in der Aussetzung die konsekrierte Hostie und erteilt mit dem Allerheiligsten den eucharistischen Segen. Beide Formen sind geordnete Wege der Verehrung: Die Anbetung richtet sich auf Christus, der in der Eucharistie gegenwärtig ist; der Segen ergeht mit dem aufbewahrten Sakrament, in dem Christus angebetet wird.

2 Fragen · Quellen zum Prüfen

Brot und Kelch liegen auf einem breiten Altartisch; Lamm, Priester und eine leuchtende Tür verbinden Sonnenaufgang und Sonnenuntergang.
EucharistieKI-generierte Illustration
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Im Geist hören

Die Heilige Schrift ist Gottes Wort in menschlichen Worten. Wer sie liest, darf um den Geist bitten, der die biblischen Verfasser inspiriert hat und die Kirche in alle Wahrheit führt.

Komm, Heiliger Geist.

Öffne unseren Verstand für Gottes Wort und unser Herz für Christus. Lehre uns, die Heilige Schrift im Glauben der Kirche zu hören, und führe uns dazu, das Erkannte zu leben. Amen.

Im Gebet wird die Schriftlesung zum Gespräch mit Gott.

Bibelzitat, redaktionelle Erläuterung und Gebet bleiben klar unterschieden. Als Heilige Schrift gilt nur der gekennzeichnete Bibeltext; Erläuterungen und Gebete sind redaktionell verantwortet und anhand ihrer Quellen prüfbar.

Zum Weiterlesen:Dei Verbum 12 und 25Verbum Domini 15–16 und 86–87

Die Formen Glaube und Überlieferung

Aussetzung und eucharistischer Segen sind geordnete Formen der Anbetung Christi in der Eucharistie.

Die Aussetzung macht die eucharistische Gegenwart sichtbar und eröffnet eine geordnete Form der Anbetung.

In der Aussetzung zeigt die Kirche die konsekrierte Hostie; so wird die eucharistische Gegenwart sichtbar, und die Gemeinde verweilt davor in Stille und Gebet. Die Verehrung richtet sich auf Christus, der in der Eucharistie gegenwärtig ist.

Mit dem Allerheiligsten (der konsekrierten Hostie) erteilt die Kirche den eucharistischen Segen. Beide Formen hat sie als Weisen der eucharistischen Verehrung in ihre liturgischen Bücher und in das Kirchenrecht aufgenommen; CIC cc. 941–943 ordnen Aussetzung, Anbetung und den Segen mit dem Allerheiligsten.

Quellen zu dieser Frage 2

Die Rückfrage Glaube und Überlieferung

Sind Aussetzung und eucharistischer Segen ohne ausdrückliche Einsetzung unbegründet?

Worauf gründet die Kirche Aussetzung und eucharistischen Segen?

Die Schrift berichtet in Matthäus 26,26–28 und den parallelen Berichten von der Einsetzung der Eucharistie; für die Aussetzung und für den Segen mit dem Allerheiligsten nennt sie keine eigene Einsetzung. Von daher scheinen beide Formen ohne Grundlage im Auftrag des Herrn zu stehen.

Die Kirche gründet beide Formen auf die wirkliche Gegenwart Christi: Wo der Herr selbst gegenwärtig ist, gebührt ihm Anbetung, auch außerhalb der Messe. Das Konzil von Trient lehrt verbindlich, dass es nicht verworfen werden darf, das Sakrament zur Anbetung auszusetzen und in Prozessionen zu tragen (Sitzung XIII, Kap. 5 und Kan. 6). Mysterium fidei Nr. 57 bezeugt Aufbewahrung und Anbetung des Allerheiligsten innerhalb und außerhalb der Messe als Formen dieser Verehrung; ihre konkrete Gestalt ist kirchliche Ordnung.

Aussetzung und eucharistischer Segen sind solche Formen: Wer die konsekrierte Hostie verehrt, verehrt Christus, und der Segen mit dem Allerheiligsten bleibt an ihn gebunden.

Quellen zu dieser Frage 2
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