Bibelstelle · EÜ 2016
Jes 66,18–21
Gott sammelt Menschen aus allen Völkern und nimmt auch aus ihnen Priester und Leviten für seinen Dienst. Die Kirche erkennt darin eine Verheißung des weltweiten Gottesvolkes und seines geordneten Dienstes.
Die Schrift erschließt sich in dem Heiligen Geist, in dem sie geschrieben wurde. Ein kurzes Gebet stimmt auf das Lesen ein.
Vor dem LesenBetend lesen
Im Geist hören
Die Heilige Schrift ist Gottes Wort in menschlichen Worten. Wer sie liest, darf um den Geist bitten, der die biblischen Verfasser inspiriert hat und die Kirche in alle Wahrheit führt.
Komm, Heiliger Geist.
Öffne unseren Verstand für Gottes Wort und unser Herz für Christus. Lehre uns, die Heilige Schrift im Glauben der Kirche zu hören, und führe uns dazu, das Erkannte zu leben. Amen.
Im Gebet wird die Schriftlesung zum Gespräch mit Gott.
Bibelzitat, redaktionelle Erläuterung und Gebet bleiben klar unterschieden. Als Heilige Schrift gilt nur der gekennzeichnete Bibeltext; Erläuterungen und Gebete sind redaktionell verantwortet und anhand ihrer Quellen prüfbar.
Zum Weiterlesen:Dei Verbum 12 und 25Verbum Domini 15–16 und 86–87
Auszug
Auszug aus Jes 66,18–21
Bibeltext
Und auch aus ihnen nehme ich einige zu levitischen Priestern, spricht der HERR.
Auszug aus Jes 66,18–21 · EÜ 2016 · © KBA 2016↗
In den Themen
Warum diese Stelle hier wichtig ist
Eine Stelle trägt oft mehr als eine Glaubensfrage. Bei jeder steht, was sie zum Argument beiträgt und wo das Argument weitergeht.
Priester aus den Völkern
Die prophetische Verbindung von Völkern und Priestern unterstützt die universale Opferperspektive der Eucharistie; Maleachi 1,11 bildet die nächste Prämisse.
Ein priesterliches Volk und ein besonderer Dienst
Die Stelle trägt die heilsgeschichtliche Öffnung des Gottesvolkes und die Vorstellung eines Dienstes unter den Völkern.
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