Bibelstelle · EÜ 2016
Joh 15,1–6
Jesus beschreibt seine Jünger als Reben am Weinstock und warnt davor, dass eine unfruchtbare Rebe abgeschnitten und ins Feuer geworfen wird. Die Kirche erkennt darin die reale Möglichkeit, die empfangene Gemeinschaft mit Christus zu verlieren.
Die Schrift erschließt sich in dem Heiligen Geist, in dem sie geschrieben wurde. Ein kurzes Gebet stimmt auf das Lesen ein.
Vor dem LesenBetend lesen
Im Geist hören
Die Heilige Schrift ist Gottes Wort in menschlichen Worten. Wer sie liest, darf um den Geist bitten, der die biblischen Verfasser inspiriert hat und die Kirche in alle Wahrheit führt.
Komm, Heiliger Geist.
Öffne unseren Verstand für Gottes Wort und unser Herz für Christus. Lehre uns, die Heilige Schrift im Glauben der Kirche zu hören, und führe uns dazu, das Erkannte zu leben. Amen.
Im Gebet wird die Schriftlesung zum Gespräch mit Gott.
Bibelzitat, redaktionelle Erläuterung und Gebet bleiben klar unterschieden. Als Heilige Schrift gilt nur der gekennzeichnete Bibeltext; Erläuterungen und Gebete sind redaktionell verantwortet und anhand ihrer Quellen prüfbar.
Zum Weiterlesen:Dei Verbum 12 und 25Verbum Domini 15–16 und 86–87
Auszug
Auszug aus Joh 15,1–6
Bibeltext
Wer nicht in mir bleibt, wird wie die Rebe weggeworfen und er verdorrt. Man sammelt die Reben, wirft sie ins Feuer und sie verbrennen.
Auszug aus Joh 15,1–6 · EÜ 2016 · © KBA 2016↗
In den Themen
Warum diese Stelle hier wichtig ist
Eine Stelle trägt oft mehr als eine Glaubensfrage. Bei jeder steht, was sie zum Argument beiträgt und wo das Argument weitergeht.
Die Sünde zum Tod und die Sünde nicht zum Tod
Baustein für die Warnung, dass die Gnade menschliche Abkehr nicht mechanisch ausschließt; nächste Prämisse: 1 Joh 5,16–17.
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Todsünde und lässliche Sünde.
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- Konzil von Trient, Sitzung VIKap. VII–VIII, XIV, XVI; Kanones IX–XXXIIITranskription bei Hanover Historical Texts Collection
Trient unterscheidet erste Gnade, Rechtfertigung, Erneuerung, Verdienst, Verlust und Wiederherstellung.