Bibelstelle · EÜ 2016
2 Petr 2,20–22
Der Zweite Petrusbrief warnt, dass es schlimmer steht, wenn Menschen nach empfangener Erkenntnis wieder in die Befleckungen der Welt verstrickt werden. Die Kirche sieht darin eine ernste Warnung vor wirklichem Abfall und schwerer Sünde.
Die Schrift erschließt sich in dem Heiligen Geist, in dem sie geschrieben wurde. Ein kurzes Gebet stimmt auf das Lesen ein.
Vor dem LesenBetend lesen
Im Geist hören
Die Heilige Schrift ist Gottes Wort in menschlichen Worten. Wer sie liest, darf um den Geist bitten, der die biblischen Verfasser inspiriert hat und die Kirche in alle Wahrheit führt.
Komm, Heiliger Geist.
Öffne unseren Verstand für Gottes Wort und unser Herz für Christus. Lehre uns, die Heilige Schrift im Glauben der Kirche zu hören, und führe uns dazu, das Erkannte zu leben. Amen.
Im Gebet wird die Schriftlesung zum Gespräch mit Gott.
Bibelzitat, redaktionelle Erläuterung und Gebet bleiben klar unterschieden. Als Heilige Schrift gilt nur der gekennzeichnete Bibeltext; Erläuterungen und Gebete sind redaktionell verantwortet und anhand ihrer Quellen prüfbar.
Zum Weiterlesen:Dei Verbum 12 und 25Verbum Domini 15–16 und 86–87
Auszug
Auszug aus 2 Petr 2,20–22
Bibeltext
Denn wenn sie den Schandtaten der Welt durch die Erkenntnis des Herrn und Retters Jesus Christus entkommen sind, in diese sich aber wieder verstricken und ihnen unterliegen, dann steht es mit ihnen am Ende schlimmer als vorher.
Auszug aus 2 Petr 2,20 · EÜ 2016 · © KBA 2016↗
In den Themen
Warum diese Stelle hier wichtig ist
Eine Stelle trägt oft mehr als eine Glaubensfrage. Bei jeder steht, was sie zum Argument beiträgt und wo das Argument weitergeht.
Die Sünde zum Tod und die Sünde nicht zum Tod
Baustein für die Warnung vor Abkehr nach empfangener Erkenntnis; nächste Prämisse: 1 Joh 5,16–17.
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Trient unterscheidet erste Gnade, Rechtfertigung, Erneuerung, Verdienst, Verlust und Wiederherstellung.