Bibelstelle · EÜ 2016
Lk 1,34
Maria fragt bei der Ankündigung der Geburt, wie sie geschehen soll, da sie keinen Mann erkennt. Die Kirche liest diese Frage im Zusammenhang ihrer Bindung an Josef als positiven Hinweis auf ihre jungfräuliche Berufung.
Die Schrift erschließt sich in dem Heiligen Geist, in dem sie geschrieben wurde. Ein kurzes Gebet stimmt auf das Lesen ein.
Vor dem LesenBetend lesen
Im Geist hören
Die Heilige Schrift ist Gottes Wort in menschlichen Worten. Wer sie liest, darf um den Geist bitten, der die biblischen Verfasser inspiriert hat und die Kirche in alle Wahrheit führt.
Komm, Heiliger Geist.
Öffne unseren Verstand für Gottes Wort und unser Herz für Christus. Lehre uns, die Heilige Schrift im Glauben der Kirche zu hören, und führe uns dazu, das Erkannte zu leben. Amen.
Im Gebet wird die Schriftlesung zum Gespräch mit Gott.
Bibelzitat, redaktionelle Erläuterung und Gebet bleiben klar unterschieden. Als Heilige Schrift gilt nur der gekennzeichnete Bibeltext; Erläuterungen und Gebete sind redaktionell verantwortet und anhand ihrer Quellen prüfbar.
Zum Weiterlesen:Dei Verbum 12 und 25Verbum Domini 15–16 und 86–87
Auszug
Auszug aus Lk 1,34
Bibeltext
Maria sagte zu dem Engel: Wie soll das geschehen, da ich keinen Mann erkenne?
Auszug aus Lk 1,34 · EÜ 2016 · © KBA 2016↗
In den Themen
Warum diese Stelle hier wichtig ist
Eine Stelle trägt oft mehr als eine Glaubensfrage. Bei jeder steht, was sie zum Argument beiträgt und wo das Argument weitergeht.
Ist Maria immer Jungfrau geblieben?
Marias eigene Frage bildet einen positiven biblischen Baustein für die Lesart einer jungfräulichen Berufung und eines entsprechenden Willens im Zusammenhang der Verkündigung.
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Historische Primärquellen
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- Summa theologiae III, q. 28III, q. 28, a. 3–4Übersetzung · Primärtext / Edition
Thomas von Aquin zur Jungfräulichkeit Marias nach der Geburt und zur theologischen Einordnung der Ehe von Josef und Maria; deutsche Übersetzung von Ceslaus Maria Schneider (1886–1892).