Bibelstelle · EÜ 2016
Mt 19,4–6
Jesus verweist bei der Frage nach der Scheidung auf die Schöpfung: Mann und Frau werden ein Fleisch und sind von Gott verbunden. Die Kirche lehrt deshalb die Ehe als von Gott gestifteten, einheitlichen und unauflöslichen Bund.
Die Schrift erschließt sich in dem Heiligen Geist, in dem sie geschrieben wurde. Ein kurzes Gebet stimmt auf das Lesen ein.
Vor dem LesenBetend lesen
Im Geist hören
Die Heilige Schrift ist Gottes Wort in menschlichen Worten. Wer sie liest, darf um den Geist bitten, der die biblischen Verfasser inspiriert hat und die Kirche in alle Wahrheit führt.
Komm, Heiliger Geist.
Öffne unseren Verstand für Gottes Wort und unser Herz für Christus. Lehre uns, die Heilige Schrift im Glauben der Kirche zu hören, und führe uns dazu, das Erkannte zu leben. Amen.
Im Gebet wird die Schriftlesung zum Gespräch mit Gott.
Bibelzitat, redaktionelle Erläuterung und Gebet bleiben klar unterschieden. Als Heilige Schrift gilt nur der gekennzeichnete Bibeltext; Erläuterungen und Gebete sind redaktionell verantwortet und anhand ihrer Quellen prüfbar.
Zum Weiterlesen:Dei Verbum 12 und 25Verbum Domini 15–16 und 86–87
Auszug
Auszug aus Mt 19,4–6
Bibeltext
Auszug aus Mt 19,4–6 · EÜ 2016 · © KBA 2016↗Vers 4: Er antwortete: Habt ihr nicht gelesen, dass der Schöpfer sie am Anfang männlich und weiblich erschaffen hat
Vers 5: und dass er gesagt hat: Darum wird der Mann Vater und Mutter verlassen und sich an seine Frau binden und die zwei werden ein Fleisch sein?
Vers 6: Sie sind also nicht mehr zwei, sondern ein Fleisch. Was aber Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen.
In den Themen
Warum diese Stelle hier wichtig ist
Eine Stelle trägt oft mehr als eine Glaubensfrage. Bei jeder steht, was sie zum Argument beiträgt und wo das Argument weitergeht.
Die Ehe als Zeichen des Geheimnisses Christi
Die Stelle trägt die göttliche Stiftung und bleibende Einheit der Ehe.
Warum Jesus auf die Frage nach der Scheidung mit der Schöpfung antwortet
Der Text trägt die von Gott gestiftete, bleibende Einheit der Ehe; daraus folgt die Unauflöslichkeit.
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