SCRIPTURA PLENA

Scriptura Plena

FaithOSUnterstützenImpressumDatenschutz

Bibelstelle · EÜ 2016

Sir 3,30

Sirach vergleicht die Wirkung einer Liebestat mit Wasser, das loderndes Feuer löscht, und verbindet Barmherzigkeit mit der Sühne für Sünden. Die Kirche liest solche Werke als Frucht der Gnade und tätiger Liebe.

Vor dem LesenBetend lesen

Im Geist hören

Die Heilige Schrift ist Gottes Wort in menschlichen Worten. Wer sie liest, darf um den Geist bitten, der die biblischen Verfasser inspiriert hat und die Kirche in alle Wahrheit führt.

Komm, Heiliger Geist.

Öffne unseren Verstand für Gottes Wort und unser Herz für Christus. Lehre uns, die Heilige Schrift im Glauben der Kirche zu hören, und führe uns dazu, das Erkannte zu leben. Amen.

Im Gebet wird die Schriftlesung zum Gespräch mit Gott.

Bibelzitat, redaktionelle Erläuterung und Gebet bleiben klar unterschieden. Als Heilige Schrift gilt nur der gekennzeichnete Bibeltext; Erläuterungen und Gebete sind redaktionell verantwortet und anhand ihrer Quellen prüfbar.

Zum Weiterlesen:Dei Verbum 12 und 25Verbum Domini 15–16 und 86–87

Auszug

Auszug aus Sir 3,30

Bibeltext

Wasser löscht loderndes Feuer und eine Liebestat sühnt Sünden.

Auszug aus Sir 3,30 · EÜ 2016 · © KBA 2016

In den Themen

Warum diese Stelle hier wichtig ist

Eine Stelle trägt oft mehr als eine Glaubensfrage. Bei jeder steht, was sie zum Argument beiträgt und wo das Argument weitergeht.

  1. Ergänzender BelegSchritt 5 von 6

    Die Geschichte des Kanons führt zurück zu Christus und seiner Kirche

    Baustein für die im deuterokanonischen Schriftenbestand bezeugte tätige Barmherzigkeit; nächste Prämisse: 2 Makk 12,43–45.

Verwandte Bibelstellen

Quellen und HinweiseKKK 101–141

Katechismus

Konzilien und Lehramt

  • Dei VerbumDV 7–10, 21Primärtext · Offizielle kirchliche Quelle

    Schrift in apostolischer Überlieferung und Kirche.

Fachdokumente und Studien

  • Das jüdische Volk und seine Heilige Schrift in der christlichen BibelNr. 16–18Sekundäranalyse · Offizielle kirchliche Quelle

    Offizielle historische Studie zur Entwicklung jüdischer und christlicher Schriftensammlungen.

  • Luther Bible 1534Apocrypha sectionSekundäranalyse · Wissenschaftliche Sekundärquelle

    Die vollständige Lutherbibel von 1534 druckt die deuterokanonischen Bücher gesondert als Apokryphen und verweigert ihnen denselben kanonischen Rang.

Historische Primärquellen

  • Konzil von Florenz, Cantate DominoDekret für die Jakobiten, 4. Februar 1442 (DH 1334–1336)Primärtext · Offizielle kirchliche Quelle

    Vor der Reformation bezeugte kirchliche Bestätigung des empfangenen Kanons.

  • Konzil von Trient, Sitzung IV4. Sitzung, 8. April 1546: Dekret über die kanonischen Schriften (DH 1501–1504)Transkription bei Hanover Historical Texts Collection

    Dogmatische Definition des empfangenen katholischen Kanons in der Reformationskontroverse.