Bibelstelle · EÜ 2016
Hebr 10,1–18
Der Hebräerbrief bezeugt, dass Christus durch ein einziges Opfer die Geheiligten für immer vollendet und die wiederholten Sündopfer beendet. Die Kirche lehrt, dass die Eucharistie dieses eine Opfer im Neuen Bund vergegenwärtigt.
Die Schrift erschließt sich in dem Heiligen Geist, in dem sie geschrieben wurde. Ein kurzes Gebet stimmt auf das Lesen ein.
Vor dem LesenBetend lesen
Im Geist hören
Die Heilige Schrift ist Gottes Wort in menschlichen Worten. Wer sie liest, darf um den Geist bitten, der die biblischen Verfasser inspiriert hat und die Kirche in alle Wahrheit führt.
Komm, Heiliger Geist.
Öffne unseren Verstand für Gottes Wort und unser Herz für Christus. Lehre uns, die Heilige Schrift im Glauben der Kirche zu hören, und führe uns dazu, das Erkannte zu leben. Amen.
Im Gebet wird die Schriftlesung zum Gespräch mit Gott.
Bibelzitat, redaktionelle Erläuterung und Gebet bleiben klar unterschieden. Als Heilige Schrift gilt nur der gekennzeichnete Bibeltext; Erläuterungen und Gebete sind redaktionell verantwortet und anhand ihrer Quellen prüfbar.
Zum Weiterlesen:Dei Verbum 12 und 25Verbum Domini 15–16 und 86–87
Auszug
Auszug aus Hebr 10,1–18
Bibeltext
Denn durch ein einziges Opfer hat er die, die geheiligt werden, für immer zur Vollendung geführt.
Auszug aus Hebr 10,14 · EÜ 2016 · © KBA 2016↗
In den Themen
Warum diese Stelle hier wichtig ist
Eine Stelle trägt oft mehr als eine Glaubensfrage. Bei jeder steht, was sie zum Argument beiträgt und wo das Argument weitergeht.
Der Neue Bund und das eine Opfer
Der Abschnitt trägt die Einmaligkeit des Opfers im Neuen Bund als Grundlage für das Verständnis der Eucharistie.
Was mit dem levitischen Priestertum endet
Die Stelle trägt den endgültigen Charakter des Kreuzesopfers und schließt wiederholte levitische Opfer aus.
Das eine Opfer und der Dienst der Eucharistie
Die Stelle trägt die katholische Aussage, dass die Eucharistie dem Kreuzesopfer nichts hinzufügt.
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