Bibelstelle · EÜ 2016
1 Kor 10,14–22
Paulus bezeichnet den Kelch des Segens als Teilhabe am Blut Christi und stellt ihn anderen Opfermahlen gegenüber. Die Kirche versteht die Eucharistie als Teilnahme am einen Opfer Christi und ihren geordneten Dienst als dessen Feier.
Die Schrift erschließt sich in dem Heiligen Geist, in dem sie geschrieben wurde. Ein kurzes Gebet stimmt auf das Lesen ein.
Vor dem LesenBetend lesen
Im Geist hören
Die Heilige Schrift ist Gottes Wort in menschlichen Worten. Wer sie liest, darf um den Geist bitten, der die biblischen Verfasser inspiriert hat und die Kirche in alle Wahrheit führt.
Komm, Heiliger Geist.
Öffne unseren Verstand für Gottes Wort und unser Herz für Christus. Lehre uns, die Heilige Schrift im Glauben der Kirche zu hören, und führe uns dazu, das Erkannte zu leben. Amen.
Im Gebet wird die Schriftlesung zum Gespräch mit Gott.
Bibelzitat, redaktionelle Erläuterung und Gebet bleiben klar unterschieden. Als Heilige Schrift gilt nur der gekennzeichnete Bibeltext; Erläuterungen und Gebete sind redaktionell verantwortet und anhand ihrer Quellen prüfbar.
Zum Weiterlesen:Dei Verbum 12 und 25Verbum Domini 15–16 und 86–87
Auszug
Auszug aus 1 Kor 10,14–22
Bibeltext
Ist der Kelch des Segens, über den wir den Segen sprechen, nicht Teilhabe am Blut Christi?
Auszug aus 1 Kor 10,14–22 · EÜ 2016 · © KBA 2016↗
In den Themen
Warum diese Stelle hier wichtig ist
Eine Stelle trägt oft mehr als eine Glaubensfrage. Bei jeder steht, was sie zum Argument beiträgt und wo das Argument weitergeht.
Die wirkliche Gegenwart Christi in der Eucharistie
Der Text gibt der Lehre von der wirklichen Gegenwart ihren biblischen Anker: Die Gemeinde empfängt in den Gaben Anteil an Christi Blut und Leib, nicht nur ein Erinnerungszeichen.
Verkündigung, Opfermahl und Altar
Die Stelle trägt die kultische und eucharistische Dimension des apostolischen Dienstes.
Das eine Opfer und der Dienst der Eucharistie
Die Stelle trägt die eucharistische Teilhabe im kultischen Opfermahl-Zusammenhang.
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Quellen und HinweiseKKK 1322–1419, 1544–1553 · KKK 1536–1600
Katechismus
- Katechismus der Katholischen KircheKKK 1322–1419, 1544–1553Primärtext · Offizielle kirchliche Quelle
Abschnitte zu Eucharistie, Opfer und Priestertum.
- Katechismus der Katholischen KircheKKK 1536–1600Primärtext · Offizielle kirchliche Quelle
Der Katechismus behandelt Weihe, Priestertum und in KKK 1579–1580 die lateinische sowie die rechtmäßige ostkirchliche Ordnung des Zölibats.
Konzilien und Lehramt
- Sacrosanctum ConciliumSC 47Primärtext · Offizielle kirchliche Quelle
Das eucharistische Opfer als Gedächtnis und Ostermahl.
- Mysterium fideiNr. 56–57, 68Primärtext · Offizielle kirchliche Quelle
Der Eucharistie gebührt Anbetung auch außerhalb der Messe; die bleibende Gegenwart bleibt, solange die Gestalten bestehen.
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- Codex Iuris Canonici: Eucharistische Aussetzung und SegenCIC cc. 941–943Primärtext · Offizielle kirchliche Quelle
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Historische Primärquellen
- Didache4; 7; 8; 14Übersetzung · Primärtext / Edition
Frühchristliche Tauf-, Gebets- und Bußpraxis.
- Erster Clemensbrief31–34; 42–44Übersetzung · Primärtext / Edition
Frühchristliches Zeugnis für Rechtfertigung aus Glauben mit guter Frucht und für Amtsnachfolge in der Kirche von Rom und Korinth.
- Konzil von Trient, Sitzung XXII: Lehre und Kanones über das MessopferSessio XXII, 17. September 1562, Kapitel 1–2 und Kanones 1–9 (u. a. DH 1740–1743, 1751–1759)Transkription bei Hanover Historical Texts Collection
Englische Übersetzung von J. Waterworth (1848) zur tridentinischen Klärung des einen Kreuzesopfers und seiner sakramentalen Gegenwart in der Messe.