Von Christus zur Kirche
Dieser Weg prüft ein Erklärungsmodell anhand voneinander unterscheidbarer biblischer und frühchristlicher Zeugnisse. Er beginnt bei der Sendung Christi und verfolgt, wie sichtbare Kirche, Lehrautorität, Amt, Überlieferung, Kanon, Einheit, Sakramente, Petrusdienst und Dogmenentwicklung zusammengehören.
8 Stationen · Schrift und Kirche
Der Weg in 8 Stationen
Station 1: Christus sendet seine Kirche
Die Sendung Christi schafft eine sichtbare Gemeinschaft, die lehrt, tauft und durch die Geschichte besteht.
Station 2: Eine Kirche, die verbindlich lehrt
Apostelgeschichte 15 zeigt, wie diese Gemeinschaft eine Streitfrage öffentlich entscheidet und den Gemeinden übermittelt.
Station 3: Das Gesamtmodell der apostolischen Kirche
Die Entscheidung setzt einen geordneten Dienst voraus, der über die erste Generation hinaus weitergegeben wird.
Station 4: Schrift und apostolische Überlieferung
Die Kirche bewahrt das Empfangene schriftlich und mündlich und erkennt darin den Kanon.
Station 5: Die Erkenntnis des Kanons
Die Frage nach dem Kanon macht sichtbar, wie Inspiration, geschichtliche Rezeption und öffentliche Verbindlichkeit zusammengehören.
Station 6: Einheit im sakramentalen Leben
Die apostolische Kirche bleibt nicht bei Lehraussagen: Sie lebt ihre Einheit in Taufe, Eucharistie und gemeinsamer Versammlung.
Station 7: Der Petrusdienst
Hier liegt die Frage, an der sich das katholische Kirchenverständnis von orthodoxen und anglikanischen Sichtweisen unterscheidet: die bleibende Sendung des Petrus und ihre Ausübung für die ganze Kirche.
Station 8: Entwicklung und Präzisierung des Dogmas
Nizäa und Chalcedon zeigen, wie die Kirche den empfangenen Glauben in Kontroversen mit genauen Begriffen schützt; nach demselben Muster klärt sie auch später strittige Fragen.
Welche Reichweite gewinnen die einzelnen Zeugnisse, wenn sie als zusammenhängendes kirchliches Gesamtbild gelesen werden?