Bibelstelle · EÜ 2016
Lk 10,16
Jesus erklärt, dass derjenige, der seine Gesandten hört, ihn selbst hört, und wer sie verwirft, auch ihn verwirft. Die Kirche versteht darin die verbindliche Bedeutung des apostolischen Auftrags und seiner Weitergabe.
Die Schrift erschließt sich in dem Heiligen Geist, in dem sie geschrieben wurde. Ein kurzes Gebet stimmt auf das Lesen ein.
Vor dem LesenBetend lesen
Im Geist hören
Die Heilige Schrift ist Gottes Wort in menschlichen Worten. Wer sie liest, darf um den Geist bitten, der die biblischen Verfasser inspiriert hat und die Kirche in alle Wahrheit führt.
Komm, Heiliger Geist.
Öffne unseren Verstand für Gottes Wort und unser Herz für Christus. Lehre uns, die Heilige Schrift im Glauben der Kirche zu hören, und führe uns dazu, das Erkannte zu leben. Amen.
Im Gebet wird die Schriftlesung zum Gespräch mit Gott.
Bibelzitat, redaktionelle Erläuterung und Gebet bleiben klar unterschieden. Als Heilige Schrift gilt nur der gekennzeichnete Bibeltext; Erläuterungen und Gebete sind redaktionell verantwortet und anhand ihrer Quellen prüfbar.
Zum Weiterlesen:Dei Verbum 12 und 25Verbum Domini 15–16 und 86–87
Auszug
Auszug aus Lk 10,16
Bibeltext
Wer euch hört, der hört mich, und wer euch ablehnt, der lehnt mich ab; wer aber mich ablehnt, der lehnt den ab, der mich gesandt hat.
Auszug aus Lk 10,16 · EÜ 2016 · © KBA 2016↗
In den Themen
Warum diese Stelle hier wichtig ist
Eine Stelle trägt oft mehr als eine Glaubensfrage. Bei jeder steht, was sie zum Argument beiträgt und wo das Argument weitergeht.
Die Gesandten Christi handeln in seiner Sendungsautorität
Die Stelle begründet die abgeleitete Autorität der apostolischen Verkündigung.
Die Lehre wird öffentlich weitergegeben
Stützt die Verbindlichkeit der apostolischen Sendung für das Hören auf Christus.
Christus sendet seine Kirche und verheißt ihr den Geist
Der Text liefert einen Baustein für die von Christus abgeleitete Autorität apostolischer Sendung.
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