Bibelstelle · EÜ 2016
2 Petr 3,15–16
Petrus warnt davor, schwierige apostolische Schriften zu verdrehen. Die Kirche lehrt, dass das Lehramt der Schrift und der apostolischen Überlieferung dient, indem es ihren verbindlichen Sinn bewahrt und auslegt.
Die Schrift erschließt sich in dem Heiligen Geist, in dem sie geschrieben wurde. Ein kurzes Gebet stimmt auf das Lesen ein.
Vor dem LesenBetend lesen
Im Geist hören
Die Heilige Schrift ist Gottes Wort in menschlichen Worten. Wer sie liest, darf um den Geist bitten, der die biblischen Verfasser inspiriert hat und die Kirche in alle Wahrheit führt.
Komm, Heiliger Geist.
Öffne unseren Verstand für Gottes Wort und unser Herz für Christus. Lehre uns, die Heilige Schrift im Glauben der Kirche zu hören, und führe uns dazu, das Erkannte zu leben. Amen.
Im Gebet wird die Schriftlesung zum Gespräch mit Gott.
Bibelzitat, redaktionelle Erläuterung und Gebet bleiben klar unterschieden. Als Heilige Schrift gilt nur der gekennzeichnete Bibeltext; Erläuterungen und Gebete sind redaktionell verantwortet und anhand ihrer Quellen prüfbar.
Zum Weiterlesen:Dei Verbum 12 und 25Verbum Domini 15–16 und 86–87
Auszug
Auszug aus 2 Petr 3,15–16
Bibeltext
In ihnen ist einiges schwer zu verstehen und die Unwissenden, die noch nicht gefestigt sind, werden diese Stellen ebenso verdrehen wie die übrigen Schriften zu ihrem eigenen Verderben.
Auszug aus 2 Petr 3,16 · EÜ 2016 · © KBA 2016↗
In den Themen
Warum diese Stelle hier wichtig ist
Eine Stelle trägt oft mehr als eine Glaubensfrage. Bei jeder steht, was sie zum Argument beiträgt und wo das Argument weitergeht.
Die Schrift kann verdreht werden
Stellt die Paulusbriefe neben die übrigen Schriften und stützt die Notwendigkeit einer verantworteten Auslegung der Schrift.
Der Kanon wird in der apostolischen Kirche empfangen
Baustein für apostolische Briefe im Rang der Schrift; nächste Prämisse: 1 Tim 5,18.
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