Bibelstelle · EÜ 2016
2 Thess 2,15
Paulus fordert die Gemeinde auf, an den mündlich und schriftlich überlieferten apostolischen Lehren festzuhalten. Die Kirche versteht darin die gemeinsame Bedeutung von Heiliger Schrift und lebendiger apostolischer Überlieferung.
Die Schrift erschließt sich in dem Heiligen Geist, in dem sie geschrieben wurde. Ein kurzes Gebet stimmt auf das Lesen ein.
Vor dem LesenBetend lesen
Im Geist hören
Die Heilige Schrift ist Gottes Wort in menschlichen Worten. Wer sie liest, darf um den Geist bitten, der die biblischen Verfasser inspiriert hat und die Kirche in alle Wahrheit führt.
Komm, Heiliger Geist.
Öffne unseren Verstand für Gottes Wort und unser Herz für Christus. Lehre uns, die Heilige Schrift im Glauben der Kirche zu hören, und führe uns dazu, das Erkannte zu leben. Amen.
Im Gebet wird die Schriftlesung zum Gespräch mit Gott.
Bibelzitat, redaktionelle Erläuterung und Gebet bleiben klar unterschieden. Als Heilige Schrift gilt nur der gekennzeichnete Bibeltext; Erläuterungen und Gebete sind redaktionell verantwortet und anhand ihrer Quellen prüfbar.
Zum Weiterlesen:Dei Verbum 12 und 25Verbum Domini 15–16 und 86–87
Auszug
Auszug aus 2 Thess 2,15
Bibeltext
Seid also standhaft, Brüder und Schwestern, und haltet an den Überlieferungen fest, in denen wir euch unterwiesen haben, sei es mündlich, sei es durch einen Brief!
Auszug aus 2 Thess 2,15 · EÜ 2016 · © KBA 2016↗
In den Themen
Warum diese Stelle hier wichtig ist
Eine Stelle trägt oft mehr als eine Glaubensfrage. Bei jeder steht, was sie zum Argument beiträgt und wo das Argument weitergeht.
Mündlich und brieflich: Paulus ruft zum Festhalten an der Überlieferung auf
Belegt unmittelbar, dass apostolische Überlieferung in mündlicher und schriftlicher Form verbindlich bewahrt wird.
Mündliche und schriftliche Überlieferung
Der Text bezeugt, dass apostolische Überlieferung in mündlicher und schriftlicher Form verbindlich weitergegeben wird.
Der Kanon wird in der apostolischen Kirche empfangen
Baustein für Überlieferung als Empfangsrahmen; nächste Prämisse: 2 Tim 2,2.
Die apostolische Überlieferung wird öffentlich bewahrt
Die Stelle belegt den apostolischen Glauben in beiden Überlieferungsformen.
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Stellen, die mit dieser zusammen gelesen werden
Kirchliche Zeugen
Zeugnis der Kirche durch die Jahrhunderte
Die Zeugnisse von Kirchenvätern, Kirchenlehrern, Konzilien und dem Lehramt zeigen, wie die Kirche diese Stelle verstanden hat.
Irenäus von Lyon
Irenäus von Lyon beschreibt um 180 in Adversus haereses III,4,1–2 die von den Aposteln an die Kirchen übergebene Ordnung der Überlieferung.
Wenn die Apostel uns keine Schriften hinterlassen hätten, müsste man dann nicht der Ordnung der Überlieferung folgen, die sie denen anvertrauten, denen sie die Kirchen übergaben? Dieser Ordnung stimmen viele Völker unter den Barbaren zu, die an Christus glauben und die Rettung durch den Geist ohne Papier und Tinte in ihren Herzen tragen.
Gegen die Häresien, Buch III, Kapitel 4 · Adversus haereses III,4,1–2 · Primärtext↗Einordnung der Quelle
Der Text zeigt: Apostolische Überlieferung wird den Kirchen anvertraut und auch ohne schriftliche Texte von vielen glaubenden Völkern aufgenommen.
Die Grenze: Die Stelle selbst argumentiert mit der Ordnung der Überlieferung; die von den Aposteln eingesetzten Bischöfe und ihre Nachfolger zählt Irenäus im unmittelbar vorausgehenden Kapitel auf (III,3,1).
Quelle im Zusammenhang lesen
Worum es hier geht
Irenäus verteidigt die öffentliche apostolische Überlieferung gegen geheime gnostische Lehren. Er beschreibt die Kirche als Schatzkammer, in die die Apostel die ganze Wahrheit gelegt haben, verweist im Streitfall auf die ältesten apostolischen Kirchen und fragt dann, wie die Kirche handeln müsste, wenn die Apostel keine Schriften hinterlassen hätten; als Beispiel nennt er Völker, die den Glauben ohne Papier und Tinte bewahren.
Historischer Text
Die Wahrheit kann man leicht von der Kirche empfangen, denn die Apostel haben wie in eine reiche Schatzkammer alles in größter Fülle in sie hineingelegt, was zur Wahrheit gehört, sodass jeder, der will, aus ihr den Trank des Lebens schöpfen kann. […] Wie aber, wenn auch nur über eine geringe Frage Streit entstünde: Müsste man dann nicht auf die ältesten Kirchen zurückgehen, in denen die Apostel gewirkt haben, und von ihnen in der strittigen Frage das Sichere und Klare empfangen? Wenn die Apostel uns keine Schriften hinterlassen hätten, müsste man dann nicht der Ordnung der Überlieferung folgen, die sie denen anvertrauten, denen sie die Kirchen übergaben? Dieser Ordnung stimmen viele Völker unter den Barbaren zu, die an Christus glauben und die Rettung durch den Geist ohne Papier und Tinte in ihren Herzen tragen. Sie bewahren die alte Überlieferung sorgfältig und glauben an den einen Gott, den Schöpfer des Himmels und der Erde, und an Christus Jesus, den Sohn Gottes. Obwohl ihre Sprache verschieden ist, bleibt die Überlieferung dieselbe; durch diese alte Überlieferung der Apostel bewahren sie ihren Glauben.
Vollständigen historischen Text öffnen: Irenäus von LyonWarum diese Stelle wichtig ist
Irenäus beschreibt apostolische Überlieferung als öffentliche, kirchlich anvertraute und über verschiedene Völker hinweg erkennbare Glaubensordnung. Sein Argument richtet sich gegen geheime Sonderlehren.
Athanasius
Athanasius bezeichnet die von ihm aufgeführten Schriften als Quellen des Heils und grenzt sie als maßgebliche Schriften gegen Zusätze und Wegnahmen ab.
Diese sind Quellen des Heils; in ihnen allein wird die Lehre der Frömmigkeit verkündet. Niemand soll ihnen etwas hinzufügen oder etwas von ihnen wegnehmen.
Festbriefe · 39. Festbrief, §§4–7 (367) · Primärtext↗Einordnung der Quelle
Der Text zeigt: Athanasius nennt 367 genau die 27 Bücher des Neuen Testaments; im Alten Testament rechnet er Baruch und den Brief zum Kanon und stellt Ester zu den Lesebüchern.
Die Grenze: Seine Liste des Alten Testaments deckt sich weder mit dem späteren katholischen noch mit dem protestantischen Kanon.
Quelle im Zusammenhang lesen
Worum es hier geht
Athanasius ordnet in seinem 39. Festbrief die Schriften, die in der Kirche als göttliche Bücher anerkannt werden. Danach unterscheidet er Bücher außerhalb des Kanons, die den neu Hinzukommenden zur Lektüre empfohlen werden.
Historischer Text
Es sind zweiundzwanzig Bücher des Alten Testaments: Genesis, Exodus, Levitikus, Numeri, Deuteronomium, Josua, Richter, Rut, die vier Bücher der Könige, die zwei Bücher der Chronik, Esra, Nehemia, Psalmen, Sprichwörter, Kohelet, Hohelied, Ijob, die zwölf Propheten als ein Buch, Jesaja, Jeremia mit Baruch, Klagelieder und dem Brief, Ezechiel und Daniel. Die Bücher des Neuen Testaments sind die vier Evangelien, die Apostelgeschichte, die sieben katholischen Briefe, die vierzehn Briefe des Paulus und die Offenbarung des Johannes. Diese sind Quellen des Heils; in ihnen allein wird die Lehre der Frömmigkeit verkündet. Niemand soll ihnen etwas hinzufügen oder etwas von ihnen wegnehmen. Daneben gibt es andere Bücher, die nicht zum Kanon gehören, sondern von den Vätern zur Lektüre für diejenigen bestimmt wurden, die neu zu uns kommen und in der Lehre der Frömmigkeit unterrichtet werden wollen: die Weisheit Salomos, die Weisheit Jesu Sirachs, Ester, Judit, Tobit, die Lehre der Apostel und der Hirt.
Vollständigen historischen Text öffnen: AthanasiusWarum diese Stelle wichtig ist
Athanasius zeigt eine weit entwickelte, aber nicht einfach mit dem späteren katholischen Alten Testament identische Kanonordnung. Besonders wichtig ist seine sichtbare Unterscheidung zwischen kanonischen Büchern und Büchern, die zur Lektüre empfohlen werden.
Weitere historische Zeugnisse (3)
Basilius der Große
Basilius unterscheidet schriftlich überlieferte Lehren und kirchliche Überlieferungen, die er apostolisch verortet.
Von den bewahrten Lehren und Einrichtungen in der Kirche nehmen wir einige aus der schriftlichen Überlieferung, andere haben wir — von der apostolischen Überlieferung geheimnisvoll übergeben — im Glauben empfangen. Beide haben dieselbe Kraft für die Frömmigkeit, und niemand widerspricht ihnen, der auch nur ein wenig Erfahrung mit kirchlichen Angelegenheiten hat.
Über den Heiligen Geist · De Spiritu Sancto 27,66–67 · Primärtext↗Einordnung der Quelle
Der Text zeigt: Eine selbstverständliche Unterscheidung zwischen schriftlicher und ungeschriebener apostolischer Überlieferung.
Die Grenze: Nicht jeder Brauch, den Basilius nennt, gehört zum unveränderlichen Glaubensgut; die Kirche unterscheidet die apostolische Überlieferung von kirchlichen Traditionen, die sie unter der Leitung des Lehramtes beibehalten, abändern oder aufgeben kann (KKK 83).
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Worum es hier geht
Basilius verteidigt in De Spiritu Sancto die Gottheit des Heiligen Geistes und begründet dabei, dass die Kirche neben den schriftlich überlieferten Lehren nicht-schriftliche apostolische Überlieferungen bewahrt.
Historischer Text
Von den bewahrten Lehren und Einrichtungen in der Kirche nehmen wir einige aus der schriftlichen Überlieferung, andere haben wir — von der apostolischen Überlieferung geheimnisvoll übergeben — im Glauben empfangen. Beide haben dieselbe Kraft für die Frömmigkeit, und niemand widerspricht ihnen, der auch nur ein wenig Erfahrung mit kirchlichen Angelegenheiten hat. Denn wollten wir die ungeschriebenen Bräuche verwerfen, als hätten sie nur geringe Bedeutung, so würden wir unversehens das Evangelium in seinen Hauptpunkten verletzen.
Vollständigen historischen Text öffnen: Basilius der GroßeWarum diese Stelle wichtig ist
Basilius nennt liturgische Gebete, die Segnung von Taufwasser und Chrisam sowie das dreimalige Untertauchen bei der Taufe als ungeschriebene apostolische Überlieferung. Er unterscheidet sie von der Schrift und schreibt beiden dieselbe Kraft für die Frömmigkeit zu.
Augustinus
Augustinus nennt im Alten Testament unter anderem Ijob, Tobit, Ester, Judit, die zwei Bücher der Makkabäer und die Bücher Esra.
Der ganze Kanon der Schrift umfasst im Alten Testament unter anderem Ijob, Tobit, Ester, Judit, die zwei Bücher der Makkabäer und die Bücher Esra; zu den prophetischen Büchern gehören außerdem Weisheit und Jesus Sirach, da sie als maßgeblich anerkannt sind.
Über die christliche Lehre · De doctrina christiana II,8,12–13 · Primärtext↗Einordnung der Quelle
Der Text zeigt: Augustinus führt eine alttestamentliche Kanonliste mit Tobit, Ester, Judit, den Makkabäern, Weisheit und Jesus Sirach als maßgeblichen Schriften an.
Die Grenze: Augustinus urteilt als einzelner Bischof; Maßstab ist ihm das Ansehen der katholischen Kirchen, besonders der Apostelsitze.
Quelle im Zusammenhang lesen
Worum es hier geht
Augustinus legt in seiner Schrift über die christliche Lehre Kriterien für den Umgang mit den kanonischen Schriften vor. Er verbindet die Rezeption der katholischen Kirchen mit einer konkreten, breiteren alttestamentlichen Liste.
Historischer Text
Was die kanonischen Schriften betrifft, muss der Ausleger dem Urteil der größeren Zahl katholischer Kirchen folgen; unter diesen sind besonders jene zu achten, die den Sitz eines Apostels hatten und Briefe empfingen. Er soll die Schriften bevorzugen, die von allen katholischen Kirchen angenommen werden, gegenüber denen, die einige nicht annehmen. […] Der ganze Kanon der Schrift umfasst im Alten Testament unter anderem Ijob, Tobit, Ester, Judit, die zwei Bücher der Makkabäer und die Bücher Esra; zu den prophetischen Büchern gehören außerdem Weisheit und Jesus Sirach, da sie als maßgeblich anerkannt sind. Das Neue Testament umfasst die vier Evangelien, die Briefe des Paulus, die katholischen Briefe, die Apostelgeschichte und die Offenbarung des Johannes.
Vollständigen historischen Text öffnen: AugustinusWarum diese Stelle wichtig ist
Augustinus bezeugt die kirchliche Rezeption als Kriterium für die Anerkennung des Kanons und nennt eine breite alttestamentliche Liste. Damit ist die kanonische Frage in der frühen Kirche als kirchliche Unterscheidungsaufgabe sichtbar.
Vinzenz von Lérins
Vinzenz unterscheidet echten Fortschritt des Glaubens von einer Veränderung in etwas Wesensfremdes.
Soll es dann keinen Fortschritt in der Kirche Christi geben? Gewiss, aller möglicher Fortschritt. Denn wer ist so feindselig gegen die Menschen und so feindselig gegen Gott, dass er es verbieten wollte? Aber nur so, dass es echter Fortschritt sei, keine Veränderung des Glaubens. Denn Fortschritt verlangt, dass der Gegenstand in sich selbst vergrößert werde; Veränderung, dass er in etwas anderes verwandelt werde.
Commonitorium (Merkbüchlein) · Commonitorium 23, §§ 54–59 · Primärtext↗Quelle im Zusammenhang lesen
Worum es hier geht
Vinzenz schreibt um 434, drei Jahre nach Ephesus, gegen die „profanen Neuerungen aller Häresien“ und entwickelt im Wachstumskapitel ein Kriterium für legitime Entwicklung des Glaubensguts.
Historischer Text
Soll es dann keinen Fortschritt in der Kirche Christi geben? Gewiss, aller möglicher Fortschritt. Denn wer ist so feindselig gegen die Menschen und so feindselig gegen Gott, dass er es verbieten wollte? Aber nur so, dass es echter Fortschritt sei, keine Veränderung des Glaubens. Denn Fortschritt verlangt, dass der Gegenstand in sich selbst vergrößert werde; Veränderung, dass er in etwas anderes verwandelt werde. ... Das Wachstum der Religion in der Seele sei dem Wachstum des Körpers gleich, das in den Jahren fortschreitet und seine volle Größe erreicht, doch derselbe bleibt. ... Die Kirche ändert nichts, vermindert nichts, fügt nichts Wesensfremdes hinzu; sie formt und poliert, was formlos war, festigt, was entwickelt war, und bewahrt, was bereits definiert war.
Vollständigen historischen Text öffnen: Vinzenz von LérinsWarum diese Stelle wichtig ist
Vinzenz gibt die früheste ausgearbeitete Regel für legitime Dogmenentwicklung. Das Erste Vatikanische Konzil hat seine Formel in die Konstitution Dei Filius übernommen (Kap. 4, DH 3020); so ist sein Kriterium in die Lehre der Kirche eingegangen. Seine bekannte Regel, festzuhalten, „was überall, was immer und was von allen geglaubt wurde“ (Common. 2,3), steht im selben Werk und schließt dieses Wachstum nicht aus; sie verlangt, dass es derselbe Glaube bleibt.
Quellen und HinweiseKKK 74–100 · KKK 65–67, 84–95, 232–267, 464–469, 888–892 · KKK 101–141
Katechismus
- Katechismus der Katholischen KircheKKK 74–100Primärtext · Offizielle kirchliche Quelle
Apostolische Tradition, Schrift und Lehramt.
- Katechismus der Katholischen KircheKKK 65–67, 84–95, 232–267, 464–469, 888–892Primärtext · Offizielle kirchliche Quelle
Offenbarung, Glaubensgut, Dogma und Lehramt.
- Katechismus der Katholischen KircheKKK 101–141Primärtext · Offizielle kirchliche Quelle
Inspiration und Kanon der Schrift.
- Katechismus der Katholischen KircheKKK 748–975Primärtext · Offizielle kirchliche Quelle
Kirche und ihre Ämter.
Konzilien und Lehramt
- Dei VerbumDV 7–10Primärtext · Offizielle kirchliche Quelle
Gemeinsamer Ursprung und Überlieferung der Offenbarung.
- Dei VerbumDV 4, 7–10Primärtext · Offizielle kirchliche Quelle
Offenbarung, apostolische Überlieferung und Lehramt.
- Lehrmäßiger Kommentar zur Professio fideiNr. 5–11Primärtext · Offizielle kirchliche Quelle
Unterscheidung der lehramtlichen Verbindlichkeitsstufen.
- Dei VerbumDV 7–10, 21Primärtext · Offizielle kirchliche Quelle
Schrift in apostolischer Überlieferung und Kirche.
- Dei VerbumDV 10Primärtext · Offizielle kirchliche Quelle
Lehramt als Diener des Wortes Gottes.
Fachdokumente und Studien
- Das jüdische Volk und seine Heilige Schrift in der christlichen BibelNr. 16–18Sekundäranalyse · Offizielle kirchliche Quelle
Offizielle historische Studie zur Entwicklung jüdischer und christlicher Schriftensammlungen.
- Luther Bible 1534Apocrypha sectionSekundäranalyse · Wissenschaftliche Sekundärquelle
Die vollständige Lutherbibel von 1534 druckt die deuterokanonischen Bücher gesondert als Apokryphen und verweigert ihnen denselben kanonischen Rang.
Historische Primärquellen
- Konzil von Florenz, Cantate DominoDekret für die Jakobiten, 4. Februar 1442 (DH 1334–1336)Primärtext · Offizielle kirchliche Quelle
Vor der Reformation bezeugte kirchliche Bestätigung des empfangenen Kanons.
- Konzil von Trient, Sitzung IV4. Sitzung, 8. April 1546: Dekret über die kanonischen Schriften (DH 1501–1504)Transkription bei Hanover Historical Texts Collection
Dogmatische Definition des empfangenen katholischen Kanons in der Reformationskontroverse.
- Gegen die Häresien, Buch IIIIII,3,1–3Übersetzung · Primärtext / Edition
Irenäus argumentiert mit öffentlicher apostolischer Sukzession und der besonderen Bedeutung Roms.
- Gegen die Häresien, Buch III, Kapitel 4III,4,1Übersetzung · Primärtext / Edition
Irenäus begründet die öffentliche apostolische Tradition der Kirche.
Bekenntnisse und offizielle Lehrquellen
- Statement of Scriptural and Confessional PrinciplesThe Authority of Scripture; The Lutheran ConfessionsPrimärtext · Offizielle konfessionelle Quelle
Lutherische Position zur höchsten Norm der Schrift und zu Bekenntnissen.
- Westminster Confession of FaithWCF I.9–10Primärtext · Offizielle konfessionelle Quelle
Reformierte Position zur Auslegung der Schrift durch die Schrift.